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125 Jahre KFV!

2016 feiert der Karlsruher Fußballverein sein 125-jähriges Bestehen

 

2016 jährt sich das Wiegenfest des KFV zum 125. Mal. In dieser Rubrik möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Veranstaltungen und Aktionen geben.

Feiern Sie mit uns!

Download:

- Pressemitteilung zum 125-jährigen Jubiläum

- Flyer Sportfest 125 Jahre KFV

- Flyer Festschrift 125 Jahre KFV

 

Jubiläumssportfest: 125 Jahre KFV

Link: Flyer in groß

Rund 400 Gäste besuchten das Jubiläumssportfest des KFV im Beiertheimer Stadion am gestrigen Samstag. Der 1. Vorsitzende des KFV, Michael Obert, begrüßte die Zuschauer des Sportfests und leitete den sportlichen Teil der Veranstaltung ein. Die teils neuformierte KFV-Elf gab beim ersten Spiel gegen den höherklassigen FC West schon ein gutes Bild ab. Neben zahlreichen ehemaligen KFV-Spielern, besuchte auch der Karlsruher Sportbürgermeister Martin Lenz das Sportfest und wünschte dem Jubilar alles Gute. Höhepunkt des Sportfests war die Partie KSC II gegen den 1. CfR Pforzheim, zwei Mannschaften die in der Oberliga Baden-Württemberg um die Spitzenplätze kämpfen.

Ergebnisse der Partien:

KFV - FC West Karlsruhe 1932 1:2

Karlsruher SC II - 1. CfR Pforzheim 1:1

 

 

 

 

 

 


Jubiläumsbuch:

Ein Stück deutscher Fußballgeschichte – 125 Jahre Karlsruher Fußballverein

 

125 Jahre Karlsruher Fußballverein (KFV). Das ist der Anlass für die Jubiläumsschrift „Ein Stück deutscher Fußballgeschichte – 125 Jahre Karlsruher Fußballverein“. Sie umfasst auf mehr als 360 Seiten die spannende und wechselvolle Geschichte des ältesten Fußballverein Süddeutschlands.

Nein, es ist nicht nur die Geschichte eines Karlsruher Fußballklubs. Das Buch streift durch den Werdegang des KFV auch Kapitel der deutschen Fußballgeschichte und des gesellschaftlichen Lebens: Von den schwierigen Anfängen zum Ende des 19. Jahrhunderts, als ein deutscher Aristokrat, der letzte deutsche Reichskanzler Prinz Max von Baden, die Schirmherrschaft über den Verein übernahm, bis hin zu den ersten Professionalisierungsbestrebungen im Fußball mit der Trainerverpflichtung eines englischen Rekordspielers von Newcastle United durch den KFV. Das Buch erzählt scheinbar widersprüchliche Biographien, wie sie vermutlich nur die deutsche Fußballgeschichte schreiben kann: Drei Freunde und Fußballnationalspieler gewannen vereint die deutsche Meisterschaft. Einer der Freunde fand den gewaltsamen Tod in Auschwitz, dem Zweiten gelang die Flucht nach Kanada, der Dritte trainierte später eine KZ-Wachmannschaft.

Warum heißt der DFB heute DFB? Weshalb gab es 1904 eigentlich keinen deutschen Meister? Die Antworten auf diese Fragen findet man in der Vereinsgeschichte des KFV. Es wird deutlich: Dieser Klub drückte dem deutschen Fußball seinen Stempel auf wie kaum ein anderer. Detaillierte Biographien von zwölf deutschen KFV-Nationalspielern sowie den KFV-Internationalen aus England, Schottland, Frankreich, der Schweiz, der Türkei, einer Olympiasiegerin, einem DFB-Präsidenten, einem FIFA-Generalsekretär und einem Deutschland-sucht-den-Superstar-Sieger finden sich im vorliegenden Werk.

1933 – hier hören viele Vereinschroniken auf. Das vorliegende Werk steigt mit quellennaher Analyse dagegen in die Tiefe und versucht zwischen Parteibüchern, Paragraphen und Kundgebungen das Innere des Vereinslebens zu ergründen. Was war das nur für ein Verein, dessen Verantwortliche in den 1970ern eine so ausgeprägte Standesmentalität an den Tag legten, dass nur Spieler mit Abitur in die 1. Mannschaft aufgenommen wurden, denen man aber – 20 Jahre später – in den 1990er Jahren wiederum keinen Gebrauchtwagen abgekauft hätte? Illustrer Amateurfußball par excellence – echte Originale und skurrile Geschichten. Ab den 1980er Jahren zeichnet das Buch einen Verein, der zwischen Anspruchsdenken und Realität aufgerieben wurde, auf der Suche nach seinem Platz in der Welt. Der KFV – wäre er ein literarisches Drama – hebt den Vorhang für den 5. Akt im Jahr 2006: Die Katastrophe! Während die deutsche Nationalmannschaft bei dem WM im eigenen Land nachmittags in Berlin Ecuador besiegt, bohren sich Baggerschaufeln durch die Karlsruher Heimatstätte des Vereins: Das Stadion an der Telegrafenkaserne, ältestes Fußballstadion Deutschlands, genau das Stadion, in dem die genannte Nationalmannschaft den ersten Sieg ihrer Geschichte feierte, wird den Erdboden gleich gemacht. Das Buch erzählt diese und andere Geschichten, und macht gleichsam deutlich, warum sich einige Fußballfreunde in der Gegenwart dem Kultverein angenommen haben und ihn wieder etablieren wollen.

Unbekannte Kuriositäten und Anekdoten

Dank intensiver Archivarbeit, Recherche und Zeitzeugenbefragungen konnten bisher unbekannte Kuriositäten ans Tageslicht gebracht werden. So informiert die Chronik u.a.: … über einen Cousin Albert Einsteins, der als Vereinsvorsitzender den KFV fast ruinierte. … von der Verlegung der offiziellen FIFA-Anschrift nach Karlsruhe durch einen KFV-Funktionär. … vom Meisterschaftskapitän von 1910, der sich für ein Magazin nackt ablichten ließ. … über einen temperamentvollen KFV-Nationalmannschaftsanwärter, der sich bei einem Spiel mehrfach die Hosen herunterzog. … von Oli Kahns Vater, der 1978 für den KFV gegen das Leder treten musste und über einen Nürnberger Bundesligaspieler, der 1991 kurz vor seiner Festnahme noch über das KFV-Gelände schlenderte.

Namhafte Autoren

Am Buch arbeiteten namhafte Autoren mit, wie u. a. der Julius Hirsch-Biograf Werner Skrentny, der Walther-Bensemann Biograf Bernd M. Beyer, der Redakteur Thomas Alexander Staisch, der Berliner Sportwissenschaftler Dr. Wolf-Dietrich Junghanns, Andreas Ebner (Autor von „Als der Krieg den Fußball fraß. Die Geschichte der Gauliga in Baden“) und der Karlsruher Stadtarchivleiter Dr. Ernst Otto Bräunche; mit einem Vorwort des Karlsruher Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup und des DFB-Vizepräsidenten Ronny Zimmermann.

 

Bestellmöglichkeiten

KFV Onlineshop: Im KFV-Onlineshop ist das Buch ab sofort bestellbar. Die Zusendung/Auslieferung erfolgt ab der KW 51. Link: karlsruher-fv1891.de/artikel.html. Bestell-EMail: shop@karlsruher-fv1891.de.

Buchhandel: Das Buch kann in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab 10. Dezember im Buchhandel unter der ISBN 978-3-00-054943-4 bestellt werden. In den Auslagen von Buchhändlern (die das Buch beziehen) wird es erst später landen.

Amazon/ eBay: Ab der KW 51/ 52 bestellbar.

Das Buch erscheint im Selbstverlag durch den Verein.

 

Eckdaten:

Titel: Ein Stück deutscher Fußballgeschichte – 125 Jahre Karlsruher Fußballverein
Herausgeber: Karlsruher Fußballverein e.V., Selbstverlag
Umfang: 376 Seiten, Format: 21,0 cm × 29,7 cm, Hochformat, Softcover
Preis: 22,90 EUR (in Deutschland, zzgl. Versandkosten)
ISBN 978-3-00-054943-4

 

Link zur Pessemitteilung: hier klicken

Inhaltsübersicht: hier klicken

Autoren des Buchs: hier klicken

 


 

Offizieller Festakt zum 125-jährigen Bestehen

26. November 2016 im Brauhaus 2.0

 

Knapp 200 Gäste feierten am Samstagabend das 125-jährige Bestehen des KFV im Brauhaus 2.0 in Knielingen. Bürgermeister Martin Lenz beglückwünschte den Klub im Namen der Stadt Karlsruhe und im Namen des Badischen Sportbundes, dessen Präsident er ist. Rüdiger Heiß, Vizepräsident des Badischen Fußballverbandes überbrachte dem Jubilar ebenso Glückwünsche und überreichte eine Ehrengabe des Verbandes sowie des DFB. Nach einleitenden Worten des 1. Vorsitzenden des KFV, Michael Obert, veranschaulichte Dr. Ernst Otto Bräunche, Leiter des Karlsruher Stadtarchivs, die wechselvolle Geschichte des KFV anhand eines Bildvortrags. Ani Aghabekyan, Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Musikgesellschaft, bot zwischen den Redebeiträgen Musikstücke.

Zu den Gästen des KFV gehörten u. a. der Bundestagsabgeordnete und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther, die Karlsruher Stadträte Thomas Hock, Elke Ernemann, Raphael Fechler, Rahsan Dogan, Parsa Marvi und Michael Borner, Thomas Rößler, Kreisvorsitzender des Badischen Fußballverbandes sowie KSC-Ehrenratsmitglied Bernd Matz, dessen Großvater (Fritz Tscherter) mit dem KFV deutscher Meister wurde. Auch Prof. Axel Göhringer, Verwaltungsratsvorsitzender des Badische Landesvereins für Innere Mission, dem Träger des Altenheim ("Karlsruher Weg") an der Julius Hirsch-Straße, war Gast unseres Festakts in Knielingen.

Von der Presse besuchten uns neben Herrn Wolff von den Badischen Neusten Nachrichten, Herrn Wagner vom Karlsruher Wochenblatt, Harald Linder vom Kurier sowie dem Journalisten Homberg auch Carsten Schröter vom Kicker Sportmagazin. Von der Stuttgarter Zeitung kam Andreas Steidel, als Fotograf des Magazins „11 Freunde“, Benny Ulmer.

DFB-Präsident Reinhard Grindel übermittelte uns zuvor seine Glückwünsche und hat uns angeboten, persönlich nach Karlsruhe zu kommen, sollten wir unseren Jubiläumsfestakt auf den Dezember verschieben können. Aus Rücksicht auf unsere Mitglieder und die bereits eingeladenen Gäste, haben wir allerdings an dem kommunizierten Termin (26.11.) festgehalten. Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger ließ ebenfalls seine Glückwünsche ausrichten ("Die Arbeit Ihres Traditionsvereins habe ich immer mit Bewunderung und großem Respekt begleitet"). Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur aus Nürnberg bestellte uns ebenso beste Glückwünsche.

Von Norbert Werner, der bereits in den 1950er Jahren in der 2. Liga Süd das KFV-Tor hütete über die 1974er Amateurmeistermannschaft sowie dem einstigen Jugendspieler und späteren Bundesligaprofi Helmut Hermann, der heute als Vorstandsmitglied tätig ist, bis zu den jungen Spielern unserer heutigen Mannschaft: Die ganze KFV-Familie war vereint! Am Abend traten fünfzehn Person dem Verein bei. Ein toller Vertrauensbeweis!

Rüdiger Heiß, Vizepräsident des Badischen Fußballverbandes, überbrachte Glückwünsche und eine Ehrengabe

Ani Aghabekyan, Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Musikgesellschaft, bot Musik zwischen den Redebeiträgen

Dr. Ernst Otto Bräunche, Leiter des Karlsruher Stadtarchivs, veranschaulichte mit einem Bildvortrag die wechselvolle und spannende Geschichte des KFV

Für alle KFVler, die noch nach Weihnachtsgeschenken Auschau hielten, boten wir ein verkleinertes Sortiment unseres Fanshops an

Das KFV-Archiv! Es könnte eine Turnhalle füllen, wir beschränkten uns auf eine Tischreihe mit Zeugnissen aus unserer Geschichte

Eine Videoinstallation zeigte durchgehend bewegte Bilder aus der nicht weniger bewegten Geschichte unseres Klubs

bei knapp 200 Besuchern, schienen die Gesprächsthemen auch nach Mitternacht noch lange nicht auszugehen!

Ingo Wellenreuther, KSC-Präsident, besuchte unsere Feier und sprach seine Glückwünsche aus!