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Die K.F.V. Chronik - 1889 bis heute

 

 

Die Geburt einer Legende - Die ersten Jahre (1889-1903)

 


Der KFV als Traditionsverein und 10 Punkte die das Wesen des KFV-Mythos ausmachen

Was macht den KFV besonders? Warum ist er nicht irgendein Verein und was ist die KFV-Tradition und warum ist es so wichtig die KFV-Tradition fortzuführen?

KFV und Tradition.pdf


Die erfolgreiche Zeit des Vereins liegt lange zurück. Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte der Karlsruher FV zu den erfolgreichsten Fußballvereinen in Deutschland. Die Krönung war die Deutsche Meisterschaft 1910, die man vor 5.000 Zuschauern in Köln durch ein 1:0 n.V. gegen Holstein Kiel errang. Nach torloser regulärer Spielzeit fiel die Entscheidung in der zweiten Verlängerung, als der KFV- Mittelläufer Max Breunig einen Elfmeter verwandelte. Im Halbfinale hatte der KFV den Stadtkonkurrenten und Vorjahresmeister Phönix Karlsruhe mit einem knappen 2:1 besiegt. Darüber hinaus wurde man 1905 und 1912 Deutscher Vizemeister.  1910 hatte der Verein Massageräume und ab 1920 sogar ein Entmüdungsbecken. Zu den herausragenden Spielern dieser Zeit gehörte das Stürmertrio Fritz Förderer, Gottfried Fuchs und Julius Hirsch, das in den Jahren 1911 bis 1913 in mehreren Spielen der Nationalmannschaft den Innensturm bildete. Fuchs verewigte sich dabei mit seinen zehn Toren beim Spiel gegen die russische Mannschaft während der Olympischen Spiele in den Fußball-Geschichtsbüchern.
Das Fußballspiel gelangte bereits in den 1870er Jahren nach Karlsruhe, wo englische Studenten auf dem nach ihnen benannten Engländerplatz im Hardtwald an der Moltkestraße eifrig diesen Sport ausübten. Walther Bensemann gründete mit einigen Weggefährten den International Footballclub.

Die KFV-Story im Baden-TV, mit Kurt Ehrmann, Franz Ahl und Steffen Herberger

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Fußballpionier und KFV-Gründer Walther Bensemann, der an zahlreichen Vereinsgründungen beteiligt war erinnerte sich in den 1920er Jahren: „Im September 1889 ließ ich aus der Schweiz einen Fußball kommen; der Ball wurde morgens vor der Schule aufgeblasen und in der 10-Uhr-Pause musste bereits ein Fenster des Gymnasiums daran glauben. [...] Direktor Wendt schickte uns auf den kleinen Exerzierplatz, Engländerplatz genannt. Hier hatten zwei Jahre zuvor einige Engländer sowie Gymnasiasten Rugby gespielt. Wenige Tage nach der Übersiedlung gründeten wir den 'Karlsruher Footballclub', der zuerst nur aus Pennälern bestand, dem aber in Kürze etwa 15 bis 20 Engländer beitraten.“

Mannschaft
Foto der "Engländer-Kicker" (Engländer-Platz), auch ca. 1890, mit Julius Hirsch (sitzend, dritter von links).Quelle: Stadtarchiv Karlsruhe.


Allmählich wuchsen jedoch Gegensätze zwischen Bensemann und einigen I.F.C.-Mitgliedern, sodass dieser wieder austrat, mit dem Ziel einen rein deutschen Verein zu gründen.
Am 17. November 1891, mittags auf dem Engländerplatz, unter dem einzelnen dicken Baum an der Südseite des Platzes kam man endlich zusammen, um den Verein zu gründen. Im bewussten Gegensatz zum International Football Club gab man ihm den schlichten Namen "Karlsruher Fußballverein" und wählte die Vereinsfarben hellblau und weiß.


Fußball, als auch Rugby (bis auf den Großraum Frankfurt) war in Süddeutschland noch weitestgehend unbekannt und somit auch unterwickelt. „Fußballhauptstadt“ der Region war Karlsruhe, wo sich der International Football Club (1889), der Karlsruher FV (1891) die FC Karlsruher Kickers (1893)  sowie der Karlsruher FV Phoenix

Autograph
Bild: Postkarte vom Karsruher FV vom Spiel gegen Union Stuttgart am 3. Dezember 1911 (6:0) mit den Unterschriften des Nationalspielers Max Breunig, Hans Ruzek (Deutscher Meister 1910), Fritz Langer (Präsident) , Hermann Rupp (Präsident 1910-11), Max Schwarze ( Deutscher Meister 1910 ), u.a. Quelle: Fußballmuseum Dresden/Genschmar.

Nach einer Welle von Austritten im Jahre 1893 hatte der noch junge KFV schwer zu kämpfen und Probleme, eine komplette Mannschaft aufstellen zu können. Die letzte Rettung für den geschwächten KFV war der I.F.C., der sich mit seiner kompletten Mannschaft dem KFV anschloss und in den Verein aufging. Dankbar übernahm der KFV daraufhin die Vereinsfarben des I.F.C. (Schwarz-rot) die der KFV heute noch trägt. Die Freude war groß mit den Engländern wieder eine starke Mannschaft stellen zu können. "Captain Cooper" vom ehemaligen I.F.C. leitete nun das KFV-Training.

Bild: Stammbaum des KFV. Quelle: KFV.


1. Spiel des KFV, März 1892:
Internationaler Footballclub Karlsruhe - Karlsruher FV 1:0
Aufstellung (KFV): von Schleinitz, König, Stutz, Pfeiffer, Bensemann, E. Langer, Roth, Werner, Helbing, Zimmer, F. Langer


(der 1889 gegründete Internationale Footballclub fusionierte später mit dem KFV)

Erste Bild
Foto: erstes Mannschaftsfoto des KFV auf dem Engländerplatz 1892, Quelle: KFV.

Rudolf Hirsch (Julius' Bruder) mit Nationalspieler Hollstein, Förderer und Julius Hirsch sowie Meisterschaftsspieler Hüber. Rudolf Hirsch war 1919 Kassenwart beim KFV, 1924-26 Spielausschussvorsitzender. Bildquelle: Gustavo Hirsch


Auch die deutschen Fußballverbände gaben in den Anfangsjahren kein einheitliches Bild ab. Vielmehr bestanden viel zersplitterte regionale Verbände die teilweise sogar in Konkurrenz miteinander standen. Als lokale Dachverbände gründete sich zunächst die Süddeutsche Fußballunion (1893-1895), sowie 1897 der Verband süddeutscher Fußballverbände. Erst ab der Saison 1903/04 organisierte der Verband Süddeutscher Fußball-Vereine (VSFV) einen Punktspielbetrieb in seinem Verbandsgebiet, das hierfür in Kreise und Staffeln eingeteilt wurde. So z.B. Staffel Pfalzgau (Mannheim, Heidelberg und Umgebung) oder die Staffel Mittelbaden (Karlsruhe und Umgebung). Die Spielausrüstung war schwer zu beschaffen.

Bild oben: 1897

 

Ma

KFV-Mannschaft im Jahre 1898, Quelle: KFV.

Phoenix

KFV-Mannschaft 1905, Quelle: KFV.

Postkarte

Bild: KFV-Grußkarte von 1900. Quelle: Stadtarchiv Karlsruhe.


Das erste regionale Meisterschaftsendspiel des Verbandes Süddeutscher Vereine entschied der Freiburger FC 1897 in Strasbourg mit einem 2:0 gegen den Karlsruher FV für sich. Die ersten Kreismeisterschaften um die Jahrhundertwende entschied durchweg der Karlsruher FV. Fünf Mal in Folge – 1901, 1902, 1903, 1904 und 1905 – gewann man die Süddeutsche Meisterschaft und konnte sich damit ab der 1902/03 ausgetragenen Endrunde um den nationalen Titel qualifizieren. 1905 gelang dem KFV erstmals der Einzug ins Finale, in dem man aber Union 92 Berlin unterlag.

Prinz

Prinz Max von Baden, der letzte Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs (1918) war ein großer Förderer des KFV. Quelle: KFV.

Kickers

Bild: die "Karlsruher Kickers" im Jahre 1893, eine Art Parallelmannschaft des KFV die sich 1895 wieder auflöste und im KFV aufging. Quelle: KFV. Stehend von links: König, Ernst Langer, Grenier, Roth, Strube, Moormann. Sitzend von links: Ivo Schricker, Erwin Schricker, Walther Bensemann, Hall, Fritz Langer

Bild: Die Kickers Karlsruhe spielten auf dem Engländer Platz 1893. Quelle: Hagen Leopold.

Telegramm
Bild: 1899, Einladungsschreiben an den Herrn Oberbürgermeister. Quelle: KFV.

oben: Frankonia Pforzheim gegen den KFV, Zeitungsbricht aus dem November 1899.

Die ersten Meisterendrunden, Skandale, die Telegrammaffäre und wachsendes Renomé (1903-1909)

1903: Erstmalige Austragung der Deutschen Fußballmeisterschaft. Da die KFV-Verantwortlichen einem gefälschten, angeblich von dem Deutschen Fußballbund in Leipzig abgesandten Telegramm Glauben schenken, in dem das Halbfinalspiel gegen Prag abgesagt wurde, wird das Spiel für Prag gewertet und dem KFV die Chance auf den ersten Meistertitel genommen. Bis heute eine oft gehörte Anekdote.

Bild: Die KFV-Mannschaft von 1904:
Häfner, Julius Zinser, Dr. Ivo Schricker, Altenhein, Louis Heck, Fritz Langer, Roth, Holdermann, Wilhelm Langer, Ralf Wetzlich, Fritz Gutsch, Zweerts, Breining. Quelle: KFV.

Viertelfinale, Deutsche Meisterschaft 1904, 24.04.1904

Berliner T u.FC Union 1892  - Karlsruher FV  6:1 (2:1)

KFV-Aufstellung: W. Langer, E. Schricker, F. Gutsch, Häfner, Dr. Ivo Schricker, H. Ruzek, Schneider, F. Langer, Häring, J. Zinser, L. Heck

 

oben: Austrittsbestätigung von Friedrich Reiser, der 1903 den KFV verließ. Er spielte danach für den Stadtrivalen FC Phönix. Quelle: Thomas Staisch/ Stadtarchiv Karlsruhe.

Deutscher Vizemeister 1905

Der KFV steht zum ersten Mal im Endspiel der Deutschen Fußballmeisterschaft, unterliegt jedoch Union 92 Berlin in Köln und wird Deutscher Vizemeister

Pin

Bild: Von links nach rechts: Sauter, Heck, Kistner, W. Langer, Altenhein, Jüngling (Dichter d. KFV-Liedes), E. Langer, F. Langer, Gutsch, Wetzler, Ruzek. Quelle: KFV. Rechts Bild: Retro-Pin zum Meisterschaftsfinale 1905. Quelle: KFV.

Bildquelle: KFV-Archiv.

 

Finale um die deutsche Meisterschaft: (11.6.1905)

Berliner T u.FC Union 1892  - Karlsruher FV  2:0 (1:0)
Schiedsrichter: Dr. Reginald Joseph Westendarm (Hamburg)
Zuschauer: 3.500, Weidenpescher Park, Köln

KFV-Aufstellung: Schierbeck – Fritz Gutsch, Adolf Bouvy – Wilhelm Langer I, Ivo Schricker, Max Schwarze – Franz Ruzek, Louis Heck, Rudolf Wetzler, Julius Zinser, Holdermann

Tore:
1:0 (10.) Wagenseil
2:0 (50.) Herzog

 

1906 1907

Bilder: Die Mannschaften von 1906 und 1907. Quelle: KFV.

Zeitung

Bild 1907: Die Fußballmannschaft der Universität Oxford zu Gast beim KFV. Quelle: Skrentny.

Mannschaft

Bild: Die KFV-Mannschaft im Jahre 1908. Quelle: KFV.

 

Der Kronprinzenpokal - Aufklappen-Einklappen

Der Kronprinzenpokal wurde von Kronprinz Prinz Wilhelm von Preußen gestiftet. Die Köngliche Hoheit stiftete damit einen Wanderpreis für Fußball-Wettspiele zwischen den repräsentativen Mannschaften der Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes. Ausgespielt wurde der Wettbewerb für Ländermannschaften zwischen 1909 und 1918. Nach dem Ende der Monarchie in Deutschland wurde er in Bundespokal umbenannt, ab 1951 wurde der Länderpokal ausgetragen.

 

 

 

1909: Erringung des ersten Länderspielsieges (1:0) durch die Deutsche Nationalmannschaft um Spielführer Josef Glaser (Freiburger FC), Karl Burger (SpVgg Fürth), Fritz Förderer (Karlsruher FV), Eugen Kipp (Sportfreunde Stuttgart), Otto Löble (Stuttgarter Kickers), Emil Oberle (Phönix Karlsruhe) u.a., gegen die Schweiz im KFV-Stadion (04.04.)

1909

Bild: 1. Mannschaft des KFV im Jahre 1909: v. l. n. r.: Max Schwarze, Curt Hüber, Adolf Dell, Ernst Hollstein, unten Fritz Fuchs, Hermann Bosch, Max Breunig, Fritz Tscherter, Hans Ruzek, Fritz Förderer, Julius Hirsch. Quelle: KFV.

oben: Spielankündigung Phönix gegen KFV, 1901. Quelle: Staisch.

Mehr zum Verband süddeutscher Fußballvereine (Box aufklappen/zuklappen)

 

 

Meister und Vizemeister - Eine Macht im deutschen Fußball (1910-1914)

1910, Vorabend des großen Triumphes: Karlsruher Lokalderby zwischen dem FC Phönix Karlsruhe (Vorjahressieger der Deutschen Fußballmeisterschaft) und dem KFV bei einem Zwischenrundenspiel im Kampf um die Süddeutsche Meisterschaft im Stadion des KFV (1:2).

Quelle: KFV

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Video: Halbfinale der deutschen Meister schaft 1910, KFV gegen Stadtrivale Phönix Karlsruhe am 1. Mai 1910. Quelle: Phoenix Fernsehen. Die sieben Geheimnisse des deutschen Fußballs - Dokumentation.

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Video: Der Kronprinzenpokal 1912. Quelle: Phoenix Fernsehen. Die sieben Geheimnisse des deutschen Fußballs - Dokumentation. Quelle: Phoenix Fernsehen. Die sieben Geheimnisse des deutschen Fußballs - Dokumentation.

Deutscher Meister 1910 Köln, 15. Mai 1910: Im Meisterschaftsendspiel zwischen dem KFV und Holstein Kiel steht es nach 90 Minuten 0:0. Schiedsrichter Max Grafe aus Leipzig gibt Verlängerung. In der 114. Minute verwandelt Max Breunig einen Elfmeter zum 1:0. Nach dem zweiten Anlauf (Vizemeister 1905) und der Telegramaffäre 1903, konnte der KFV endlich den verdienten Meisterschaftstitel bejubeln.

Mannschaft

Bild: Obere Reihe: Hüber, Hirsch, Ruzek, Breunig, Schwarze, Dell; Untere Reihe: Hollstein, Fuchs, Förderer, Tscherter, Bosch, Townley (Trainer). Quelle: KFV. Ein Kunststück das seitdem keine andere Stadt wiederholte. Karlsruhe stellte zwei Jahre in Folge, zwei deutsche Meister, aus zwei unterschiedlichen Vereinen. Im Gründungsjahr des FV 1912 gelang dem Karlsruher FV nochmals eine Vizemeisterschaft (0:1 gegen Holstein Kiel) und dominierte weiterhin in der süddeutschen Verbandsstaffel. Quelle: Wikipedia.org.

Finale um die deutsche Meisterschaft (15.5.1910) Karlsruher FV - FV Holstein Kiel 1:0 (0:0;0:0).

Schiedsrichter: Max Grafe (Leipzig) Zuschauer: 5.000, Weidenpescher Park, Köln Tore: 1:0 (114.) Breunig (Elfmeter)

KFV-Aufstellung: Adolf Dell – Carl Hübner, Ernst Hollstein – Hans Ruzek, Max Breunig, Max Schwarze – Fritz Tscherter, Fritz Förderer, Gottfried Fuchs, Julius Hirsch, Hermann Bosch Trainer: William Townley

Telegramm

Bild: Telegramm von 1910 über den errungenen Meistertitel. Quelle: KFV.

Wimpel

Bild: Die Karlsruher Mannschaft im Meisterschaftsjahr 1910. Quelle: Agon. Rechtes Bild: Meisterschaftswimpel von 1910. Quelle: KFV.

Mannschaft

Meistermannschaft: Hintere Reihe v.l.n.r.: Offizieller, Fritz Tscherter, Gottfried Fuchs, Hermann Bosch, Fritz Förderer, "Bill" Townley (Trainer); Mittlere Reihe: Hans Ruzek, Wilhelm Trump, Adolf Dell, Max Schwarze; Vordere Reihe: Hollstein, Curt Hüber, Max Breunig. Quelle: KFV.

Links: DFB Fußballregeln mit Gültigkeit ab 15. September 1903, Auf der Abbildung sieht man die historische "Elf Meter-Linie", die es heute nicht mehr gibt. Quelle: Bona. Rechts: Gottfried Fuchs in Aktion. Quelle: KFV.

Stehend von links: Hübner, Burger, Tscherter, Ruzek, Breunig, Hollstein, Bosch, Gros. Sitzend von links: Förderer, Schwarze, Hirsch, Fuchs, Kächele. Quelle: KFV.

oben und unten: Prinz Max von Baden beim Besuch eines KFV-Spiels. Prinz Max von Baden war ein großer Förderer des KFV und der letzte Reichskanzler der Kaiserzeit. Quelle: KFV.

 

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Abbildung unten: Eine Spielszene in der Saison 1909/10.

Runde Abbildung: Julius Hirsch. oben: Julius Hirsch in Aktion. Quelle: KFV.

 

um 1910

Der KFV mit Julius Hirsch am Ball. Quelle: KFV

Oben: Keine Meisterschaft ohne Pokal. Damals gab es noch keine Meisterschale sondern die sogenannte „Viktoria“. Quelle: KFV.

oben: Ein Spielbericht von 1910, ein 4:1-Sieg gegen den FC Bayern München. Quelle: KFV.

 

oben: eines der frühen KFV-Team zusammen mit der Mannschaft der Oxford University.

 

Der Weidenpescher Park in Köln, in dem der KFV 1905 Vizemeister sowie 1910 deutscher Meister wurde. Die Abbildung zeigt das Stadion 1922. Quellen: http://duisburger-spielverein.multipurpose.de, http://www.vfl99koeln.de

Bild oben: Weidenpescher Park, 2012 - nur noch ein Parkplatz (Quelle: michas-groundhopping.de)

Oben: KFV-Spieler auf dem Cover der Zeitschrift "Fussball"

 

 

 

Der gut erhaltene Meisterschaftswimpel des KFV aus dem Jahre 1910. Quelle: Stadtarchiv Karlsruhe.

 

Werbeanzeige im Kicker: Der KFV war mit seinen herausragenden Spielern (wie hier Julius Hirsch) als Werbeträger prädestiniert. Quelle: Skrentny.

oben: Cover der "Sportzeitung" vom 27. Januar 1913.

KFV-Keeper: Burger. Quelle: Stadtarchiv Karlsruhe.

 

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