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2004-2008: Zahlungsunfähigkeit und Heimatverlust – Ein „Gschmäckle“ bleibt

 


2004 begann nicht ganz überraschend das wohl dunkelste Kapitel der Vereinsgeschichte. Der KFV konnte seine Schulden beim Fußballverband nicht mehr begleichen und war damit zahlungsunfähig. Es folgten der Ausschluss aus dem Spielbetrieb und der Abriss der sportlichen Heimat. Ein Einschnitt, von dem sich der Verein bis heute nicht erholen konnte.


Doch der Reihe nach: Am 14. Juli 2004 wurde ein Insolvenzverwalter für den KFV bestellt. Im Herbst 2004 war der KFV nicht mehr in der Lage, die Verbandsabgaben zu bezahlen und wurde daraufhin vom Badischen Fußballverband vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Der Verein hatte 280.000 Euro Schulden angehäuft!


Durch die Zahlungsunfähigkeit machte die Stadt von Ihrem Erbpachtrecht Gebrauch, womit die Sportanlage zurück an die Stadt Karlsruhe fiel. Mit diesem Schritt konnte ein Deal über die Bühne gehen, der schon geraumer Zeit vorausgeplant wurde. Einige Monate zuvor verschob die Stadt Karlsruhe die Auszahlung der Sportförderung an den KFV vom Februar in den Mai des Jahres, was die Liquiditätskrise des KFV verschärft hatte.


Der Deal: „Es besteht die Möglichkeit, einen Teil des Filetgrundstücks zu vermarkten, die Betonburg von Clubhaus wäre weg“
Die Stadt Karlsruhe plante durch ihren Sportbürgermeister Harald Denecken bereits im April 2004 (der KFV nahm zu diesem Zeitpunkt noch am Spielbetrieb teil) die Verwertung des KFV-Geländes (bereits 2001 bezeichnete Denecken das KFV-Gelände als „Schandfleck“). Konkret machte die Stadt mit dem Mieter- und Bauverein Karlsruhe folgenden Deal: Die Stadt verkaufte das vom KFV frei gewordene Areal für 910.00 EUR und übernahm dafür ca. 3000 m2 Rohbauland im Stadtteil Daxlanden für ca. 135.000 EUR. Aus dem damit verbleibenden Erlös von 775.000 EUR ließ die Stadt das KFV-Vereinsheim abreißen (103.000 EUR) sowie den alten Platz umgestalten (335.000 EUR). Die Platzanlage des Nachbarvereins wurde (100.000 EUR) erweitert und umgestaltet. Zwischenzeitlich wurde seitens der Stadt auch die Fusion des KFV mit dem Nachbarverein angedacht, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht zustande kam. Es blieb etwas mehr als 100.000 EUR Gewinn aus dem Geschäft für die Stadt. Ursprünglich sah man auch für den KFV eine „Umgestaltung der Sportanlage“ vor. Letztlich wurde aber das gesamte Areal einem Nachbarverein zugeschlagen. Am 5. April 2005 wurde das Insolvenzverfahren gegen den KFV mangels Masse abgewiesen.

Abbildung: Die Stadt Karlsruhe machte ein "gutes Geschäft" mit der Veräußerung eines Teils des KFV-Areals. Quelle: KFV.


KFV-Notvorstand überschreitet seinen Wirkungskreis
Der KFV wurde durch den eingesetzten Notvorstand, einem inzwischen verstorbenen Rechtsanwalt, vertreten. Ausweislich des Beschlusses zur Bestellung des Notvorstandes wurde bezüglich seines „Wirkungskreises“ folgendes festgelegt: „Eine Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstandes wird nicht ausgesprochen. Der Notvorstand hat jedoch in erster Linie die Aufgabe, die nächste Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes einzuberufen.“ Die „uneingeschränkte Bevollmächtigung“ wird letztlich durch die explizite Betonung der Pflicht zur Einberufung einer Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes präzisiert. Der eingesetzte Rechtsanwalt hat seine Verpflichtung nicht erfüllt, die darin bestand, eine Mitgliederversammlung zur Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Zum anderen hat er eigenmächtig, ohne die Mitglieder zu befragen oder zu informieren, die Sportanlage des Vereins zur Disposition gestellt und damit seine Bevollmächtigung überschritten.


Verflechtungen zwischen der Stadt Karlsruhe und dem Mieter- und Bauverein
Pikanterweise war der damalige Leiter des Dezernates VI – Sport, Soziales, Ausländerfragen und Wohnungsangelegenheiten – zu jener Zeit auch Mitglied des Vorstandes des Mieter- und Bauvereins Karlsruhe eG (MBV). Der MBV konnte Kenntnis vom möglichen Freiwerden des KFV-Sportgeländes nehmen und erwarb dann tatsächlich später als Investor eines Altenpflegeheims einen Teil des ehemaligen KFV-Geländes.

Abbildung: Spatenstich mit Geschäftsführer des Mieter- und Bauvereins Gerhard Damian, Bürgermeister Harald Denecken und Harald Nier, Vorstand des Landesverbandes der Inneren Mission u.a. Quelle: Die Nordweststadt.

 

Der Gemeinderat hat dem Bauherren, dem Karlsruher Mieter- und Bauverein, für das dort geplante Altenpflegewohnheim bereits grünes Licht gegeben. „Das anschließende Genehmigungsverfahren sollte zügig vorangehen“, hoffen Geschäftsführer Gerhard Damian vom Mieter- und Bauverein und Harald Nier als künftiger Betreiber des Hauses.

Quelle: Die Nordweststadt, Ausgabe 2, April 2006, (Zum Nachlesen: nordweststadt_0206.pdf)


Gemeinderatssitzungen
Inzwischen wurde spätestens durch Gemeinderatssitzungen im Jahre 2006 publik, dass der Mieter- und Bauverein als Bauherr ein Seniorenheim mit rund 100 Pflegeplätzen auf dem südlichen Teil des Geländes des ehemaligen KFV-Stadions bauen möchte. Das sogenannte „Projekt Seniorenpflegeheim Karlsruher Weg 17“. Bei den betreffenden Abstimmungen im Karlsruher Gemeinderat zu Beschlusssachen, die den Bau des Altenheims betreffen, wurde nun stets – fälschlicherweise – darauf verwiesen, dass der KFV als Verein nicht mehr existiere. „So schwer es auch fällt, […]. Ich weiß, dass vielen im Haus diese Zustimmung schwerfällt. […] Wenn ich mich recht erinnere, war er 1909 Deutscher Meister. Da geht schon ein Stück Tradition verloren“ resümierte Oberbürgermeister Fenrich im Karlsruher Gemeinderat (der sich hier auch noch im Meisterschaftsjahr des KFV irrte). Auch in ihm hatte der KFV nicht gerade einen Sympathisanten auf seiner Seite: Mit Günther Rüssel, der über Jahrzehnte die Führungsperson im KFV war, stand er jahrelang in parteiinternen Streitigkeiten. In einer Sitzung des Karlsruher Gemeinderats ging es am 24. Januar 2006 um den „Vorhabenbezogene[n] Bebauungsplan "Karlsruher Weg 17", Karlsruhe-Nordweststadt“, also dem Bau des oben erwähnten Altenheims auf einem Teil der alten KFV-Sportanlage. Der Teil der Sportanlage, auf dem das Altenheim gebaut werden sollte, wurde wie oben schon erwähnt, von der Stadt Karlsruhe an den Mieter- und Bauverein für knapp eine Millionen EUR verkauft. In einer Beschlussvorlage  (TOP 6) dieser Sitzung heißt es: „Der öffentlichen Auslegung des Projekts wurde in der Sitzung einstimmig zugestimmt“. Am 9.Mai 2006 beschäftigte man sich letztmals im Gemeinderat mit der „Fläche, die der traditionsreiche Karlsruher Fußballverein (KFV) bedauerlicherweise nicht mehr benötigt“.

Beschlussvorlagen und Diskussionen des Karlsruher Gemeinderats, in denen fälschlicherweise von einem Nicht-Bestehen des KFV ausgegangen wird ("eine Fläche, die der traditionsreiche Karlsruher Fußballverein (KFV) bedauerlicherweise nicht mehr benötigt"):

 

Beschlussvorlage 24. Januar 2006: PDF-Datei

Protokoll zur Sitzung am 24. Janaur 2006: PDF-Datei

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Beschlussvorlage 9. Mai 2006: PDF-Datei

Protokoll zur Sitzung am 9. Mai 2006: PDF-Datei

Quelle: Abgerufen auf karlsruhe.de, am 17. 06. 2014

 


Der Abriss
Nachdem sich die Stadt durch den Planungsausschuss in einer nicht öffentlichen Sitzung am 5. Mai 2004 und einer weiteren am 8. Juli 2004, als auch im Plenum des Gemeinderats (24.01.2006) mit dem Bebauungsplanentwurf befasste und am 24. Januar 2006 die Auslegung des Bebauungsplanentwurfs beschlossen hatte, wurde einer entsprechenden Änderung des Bebauungsplans für das Projekt Karlsruher Weg 17 endgültig am 9. Mai 2006 zugestimmt. Das KFV-Stadion als bauliche Substanz war nun verloren. Mit ihm der südliche Teil des alten KFV-Geländes auf dem das Altenheim erbaut wurde.

Juni 2006 – eine paradoxe Situation: Schwarz-rot-goldene Blumenketten im ganzen Land, die deutsche Nationalmannschaft löst bereits in der Vorrunde während der Weltmeisterschaft im eigenen Land eine bundesweite Party aus. Zur gleichen Zeit wird in Karlsruhe damit begonnen, das älteste Fußballstadion des Landes, das Stadion in dem die deutsche Nationalmannschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Sieg erringen konnte (1:0 gegen die Schweiz am 4. April 1909), abzureißen.

Abbildung: Abriss, Quelle: KFV.

Abbildung: Abriss, Quelle: KFV.

Abbildung: "Große Klubs von einst", aus der Berliner Fußballwoche vom 3. Februar 2010. Quelle: KFV.


Stadtrat Cramer appellierte – wie später ersichtlich wurde, vergebens – einige bauliche Elemente des KFV-Geländes zu retten: „Ich habe schon vor Monaten dem Herrn Bürgermeister Denecken geschrieben und um drei Dinge gebeten. Zunächst ging es um die Schrift „KFV" über dem alten Haupteingang“, sowie dem „Mosaik […] im Eingangsbereich“. Außerdem: „Was man da hinsichtlich des Ehrenmals machen kann, dass man nicht sozusagen alles unterpflügt […]. Da möchte ich einfach noch einmal an Sie appellieren.“ Eine Bitte, die letztlich nicht erhört wurde.

Abbildung: 2006: Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land wurde eine der geschichtsträchtigsten Stätten von Karlsruhe abgerissen, Quelle: KFV.

Abbildung: Zeitungsartikel zum Abriss des Vereinsheims/Stadions, Quelle: KFV/BNN.


Mitgliederverlust – Ein Kahlschlag beim Altmeister
Vereinsintern zerfleischte man sich nun. Siegfried Schneider, Vereinsvorsitzender von 1992 bis 2000, trat empört zurück und verließ den Verein, als man ihm die finanzielle Misere anlastete. Ludolf Hyll, mehrmaliger Trainer des KFV, lag ohnehin seit den frühen 1990ern in Opposition zur KFV-Vorstandschaft. Die Tennisabteilung des KFV entwickelte sich schon lange mehr und mehr zu einem Verein im Verein und machte sich 2005 mit dem ehemaligen KFV-Vorsitzenden Dr. Wolf-D. Koller (1984-1986) als Tennisclub West selbstständig. Der Alt-KFV-Vorsitzende (1982-1992) Peter Weingärtner wechselte zum ASV Durlach und wurde dort sportlicher Leiter. Manch einer identifizierte sich wohl so sehr mit dem alten Platz, dass er nicht mehr weiter im KFV bleiben wollte, andere wollten einfach nicht einem Verein angehören, der nochmal von vorne, in der letzten, prestigelosen Liga, beginnen musste. Andere wiederum  bürgten vor dem Insolvenzverfahren für den Verein, sahen ihr Geld nie wieder und fühlten sich von anderen Mitgliedern alleine gelassen. Persönliche Verwerfungen, Verbitterungen und Streitigkeiten durchzogen den KFV.
Fast schon symbolisch war der Fall Günter Rüssels: Rüssel (1932-2010), der schon seit 1947 KFV-Mitglied war, saß von 1965 bis 2006 für die CDU im Karlsruher Gemeinderat und war 14 Jahre Partei- und 24 Jahre Fraktionsvorsitzender. Der omnipräsente und polarisierende Rüssel hatte das Karlsruher Stadtgeschehen geprägt und galt neben dem jeweiligen Oberbürgermeister jahrzehntelang lokalpolitisch als einer der mächtigsten Männer der Residenzstadt. Auch beim KFV zog er natürlich im Hintergrund die Fäden, auch wenn er selbst nie Vorsitzender des Vereins war. Durchsetzungsfähig und mit Helmut Kohl per Du, kannte er keine abweichenden Meinungen. 2000 stimmte fast die Hälfte der anwesenden KFV-Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung gegen ihn, obwohl es nur um eine Position des Vorstandsbeisitzers ging. 2006 stolperte er schließlich über eine Affäre: Als Aufsichtsratschef der – vor allem im sozialen Wohnungsbau aktiven – Karlsruher Wohnbaugesellschaft „Familienheim" soll er Sitzungsgelder und Spesen nicht korrekt abgerechnet haben. Aufgrund seiner schweren Erkrankung kam es aber nicht zum Prozess. Eine persönliche Abneigung bestand auch zwischen Rüssel, dem „Mr. KFV“, auf der einen und Denecken und Fenrich auf der anderen Seite.

Abbildung: Günter Rüssel. Quelle: KFV.


Die Fäden zerliefen. Das was übrig blieb, war ein letztes Aufgebot des KFV.


Neustart 2007


Für drei Jahre verschwand der KFV von der Fußballlandkarte Deutschlands, wurde aber zu keiner Zeit aus dem Vereinsregister gelöscht. Schon kurze Zeit nach dem Ausschluss vom Spielbetrieb 2004 entschlossen sich der ehemalige KFV-Spieler Alexander Etzel und Wolfgang Albert, früherer Jugendtrainer des KFV (1982 Aufstieg mit der C1 in die Bezirksliga), den KFV wieder auf die Beine zu bringen.
Im Sommer 2007 war es dann endlich soweit: Der Karlsruher FV nahm den Spielbetrieb in der Karlsruher Kreisklasse C Staffel 3 wieder auf. Die von Joe Inci trainierte KFV-Mannschaft, eine zusammengewürfelte Truppe aus ehemaligen KFV-Spielern, Studenten und Fußballern aus dem Umkreis, trainierte und spielte auf dem Platz des Gehörlosen SV in Daxlanden. Zur Rückrunde hatte Jürgen Rheinländer als neuer Trainer die Fäden in der Hand und erreichte nach einer enttäuschenden Hinrunde acht Siege. Nur eine Niederlage und drei Remis mussten dabei in Kauf genommen werden. Organisatorisch und strukturell stand der Altmeister jedoch desolat da. Zählte der KFV vor der Insolvenz 365 Mitglieder, gab es 2007 nicht einmal eine Mitgliederkartei.

Im Juni 2010 wurde der langjährige (Jugend-)Trainer und sportliche Leiter Wolfgang Albert zum ersten Vorsitzenden gewählt, verstarb nach einem Monat im Amt jedoch völlig unerwartet und ließ beim KFV eine große Lücke zurück. Im Februar 2011 wurde Michael Obert bei der Jahreshauptversammlung als 1. Vorsitzender der Schwarz-Roten gewählt, nachdem er schon nach Alberts Tod interimsmäßig übernahm. Zweiter und Dritter Vorsitzender wurden Steffen Herberger, ein Großneffe des ehemaligen Reichs- und Bundestrainers sowie Andreas Reifsteck.

Abbildung: Die Mannschaft 2009, Quelle: KFV.

Abbildung: Die Mannschaft 2009 bei der Steleneinweihung, Quelle: KFV.

Abbildung: KFV.Oberbürgermeister Fenrich enthüllt die KFV-Stele. Rechts: KFV-Spieler begutachten die neue Erinnerungsstätte. Fotos Stele, Quelle: Beate Paland, Stadtwiki Karlsruhe

Abbildung: Die Mannschaft 2010, Quelle: KFV.

Im Juni 2010 wurde der langjährige (Jugend-)Trainer und sportliche Leiter Wolfgang Albert zum ersten Vorsitzenden gewählt. Bereits seit 2009 verstärkte Steffen L. Herberger, ein Student und Ur-Großneffe des ehemaligen Bundestrainers Sepp Herberger, den KFV-Vorstand als zweiter Vorsitzender. Nach einem Monat im Amt verstarb Wolfgang Albert völlig unerwartet und ließ beim KFV eine große Lücke zurück. Im Februar 2011 wurde Michael Obert bei der Jahreshauptversammlung als 1. Vorsitzender der Schwarz-Roten bestätigt, nachdem er schon nach Alberts Tod interimsmäßig übernahm.

Abbildung: Nur selten Grund zum Jubeln hatte die KFV-Mannschaft. Meist belegte sie nur die unteren Tabellenränge. Quelle: KFV.

Mit den Mitgliederzahlen und der Vereinsstruktur ging es dennoch aufwärts. Von einem Mitgliederstand von 0 in 2007 liegt er 2012 bereits wieder bei über 100, Tendenz steigend. Zudem konnte der KFV mit der Saison 2012/13 zum ersten Mal seit acht Jahren wieder eine eigene zweite Mannschaft stellen. Auch eine neue Schiedsrichter-Abteilung wurde durch Vorstandsmitglied Reza Hamrahi aufgebaut. Im Sommer 2013 gründeten die ehemaligen KFV-Spieler Durand, Kwolek und Gubitz eine KFV-Alte-Herren-Abteilung.

Abbildung: Die KFV-Vorsitzenden im Jahr 2012, Steffen L. Herberger, Michael Obert und Andreas Reifsteck. Quelle: KFV.

Abbildung: Die KFV-Mannschaften 2012/13. Quelle: KFV.

Abbildung: Legenden leben ewig! Unsere Sponsoren begeistern sich für den Karlsruher Kultverein. Quelle: KFV.

 


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