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Aufbruch in eine neue Zeit - Gelebte Fußballtradition (2012- heute)

 

 

Fußballtraditionstag 2013

Die Leipziger „Initiative 1903“ (eine Art Faninitiative des 1. FC Lokomotive Leipzig) und der KFV beschlossen 2012 in Zusammenarbeit einen „Fußballpilgerstein“ zu aufzustellen, der an die Pionierrolle des KFV im deutschen Fußball erinnern soll. Die Initiative 1903 (im Jahre 1903 fand die erste deutsche Fußballmeisterschaft statt), regte bereits ähnliche Projekte in Hamburg und Leipzig an. Im Rahmen des Einweihungstages wurde auch ein Fußballspiel in zeitgenössischer Manier ausgetragen, sowie durch Vorträge, historische Begehungen und einer Ausstellung an die Frühgeschichte des deutschen Fußballs erinnert. Im Rahmen der Veranstaltung waren Exponate der Ausstellung "Kicker, Kämpfer und Legenden" des Centrum Judaicum Berlin zu sehen, welche die Rolle jüdischer Sportler im Fußball behandelten.
Das „Gesellschaftsspiel“ (Name für Spiele mit nicht-offiziellem Charakter) zwischen dem KFV und den Leipzigern stand ganz im Sinne der Fußballtradition. Die Leipziger liefen genau wie der KFV mit Retro-Trikots auf, welche an die Trikots der ersten deutschen Meisterschaft angelehnt waren. Beide Mannschaften wurden prominent unterstützt. In den Reihen der Leipziger spielte Hans Richter, mehrmaliger DDR-Nationalspieler und Europapokalfinalist, Angelina Lübcke, National- und Bundesligaspielerin des 1. FC Lokomotive Leipzig sowie Christin Janitziki, Bundesligaspielerin. Der KFV erhielt Unterstützung durch seine ehemaligen Jugendspieler Arnold Dybek (mit dem FC Schalke 04 in der ersten und mit Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga aktiv) und Alexander Göhring (mit Waldhof Mannheim in der zweiten Liga, Kapitän von Waldhof und moldawischer Nationalspieler). Der Ehrenanstoß durch den ehemaligen KFV-Nationalspieler Kurt Ehrmann, wurde nach dem Erklingen der klassischen KFV-Vereinshymne um 14.00 Uhr ausgeführt.

Abbildung: , Quelle: KFV.

Abbildung: KFV-Vorstand Obert begrüßt die Gäste in der Mensa Moltke zum "Karlsruher Fußballtraditionstag". Quelle: KFV.

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Abbildung: , Quelle: KFV.

Abbildung: KFV-Vorstandsmitglied Reifsteck und Obert (verdeckt) sowie Sebastian Bona, Vorsitzender der "Initiative 1903", bei der Enthüllung der Karlsruher Fußballpilgersteins. Quelle: KFV.

Abbildung: Das „Gesellschaftsspiel“ (Name für Spiele mit nicht-offiziellem Charakter) zwischen dem KFV und den Leipzigern stand ganz im Sinne der Fußballtradition. Die Leipziger liefen genau wie der KFV mit Retro-Trikots auf die an Trikots der ersten deutschen Meisterschaft angelehnt sind. Außerdem wird im zeitgenössischen 2-3-5-System gespielt, welches auch „schottische Furche“ genannt wird. Besonders in Karlsruhe gab es durch den britischen KFV-Trainer William Townley starke britische Einflüsse auf das Spielsystem. Quelle: KFV.

Beide Mannschaften wurden prominent unterstützt. In den Reihen der Leipziger spielte Hans Richter, mehrmaliger DDR-Nationalspieler und Europapokalfinalist, Angelina Lübcke, National- und Bundesligaspielerin des 1. FC Lokomotive Leipzig sowie Janitziki, Bundesligaspielerin. Der KFV erhielt Unterstützung durch seine ehemaligen Jugendspieler Arnold Dybek (mit dem FC Schalke 04 in der ersten und mit Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga aktiv) und Alexander Göhring (mit Waldhof Mannheim in der zweiten Liga, Kapitän von Waldhof und moldawischer Nationalspieler). Dybek musste aufgrund einer Verletzung leider absagen, wohnte dem Spiel aber als Zuschauer bei. Der Ehrenanstoß durch den ehemaligen KFV-Nationalspieler Kurt Ehrmann, wurde nach dem Erklingen der klassischen KFV-Vereinshymne um 14.00 Uhr ausgeführt.

Abbildung: Die Mannschaften von Leipzig und dem KFV. In der Mitte: KFV-Vorstand Obert und Altnationalspieler Ehrmann. Quelle: KFV.

Abbildung: Altnationalspieler Ehrmann führt den Ehrenanstoß aus. Quelle: KFV.

 


Die KFV-Nationalspieler Julius Hirsch und Gottfried Fuchs erhalten eine späte Ehrung


Es gibt sie: Gemeinden, die schon früh auf das Schicksal jüdischer Sportler wie den KFV-Fußballnationalspieler Julius Hirsch aufmerksam machten. Die „Sportplätze am Eichkamp" in Berlin tragen schon lange den Namen „Julius-Hirsch-Sportplätze in Eichkamp". Dort hatte der jüdische Fußballklub TuS Makkabi Berlin seine Heimspiele ausgetragen. Auch die Schulsporthalle des Ludwig-Marum-Gymnasiums und der Geschwister-Scholl-Realschule in Pfinztal-Berghausen wurde nach Julius Hirsch benannt. Nur in der Heimatstadt der beiden jüdischen Nationalspieler Hirsch und Fuchs, Karlsruhe, gab es lange Zeit nur einen „Stolperstein".

„Das ist viel zu wenig und wird der herausragenden Persönlichkeit Hirschs und seinen großen Verdiensten um seine Stadt Karlsruhe bei weitem nicht gerecht“, erklärte Andreas Reifsteck, ehemaliger KFV-Jugendspieler und heute dritter Vorsitzender des Vereins. In seiner Funktion als CDU-Parteivorsitzender in der Karlsruher Weststadt forderte in einer Pressemitteilung am 12. 06. 2012 offiziell eine Würdigung des Nationalspielers Hirsch. Beteiligt an der Idee war auch Dr. Dördelmann, ebenfalls KFV-Mitglied. Durch Reifstecks Druck und Engagement übernahm die Gemeinderatsfraktion seiner Partei die Anregung und stellte einen Antrag im Karlsruhe Gemeinderat. Am Dienstag, den 17.10.2012, stimmte der Karlsruher Gemeinderat dem Antrag einstimmig zu. Demnach konnte ein Teilstück des Karlsruher Wegs (in Julius Hirsch-Straße) und die Freifläche nördlich davon (in Gottfried Fuchs-Platz) an der Ecke Berliner Straße entsprechend im Juni 2013 benannt werden. Etliche Gäste – darunter der ehemalige DFB-Präsident Zwanziger und Mitglieder der beiden Familien – nahmen an der Straßeneinweihung und an der anschließenden Eröffnung der dauerhaften KFV-Bilderausstellung im anliegenden „Haus Karlsruher Weg" teil (die Ausstellung „Ein Stadion schreibt Geschichte" mit Bildern aus der KFV-Geschichte ist ohne Voranmeldung im Haus Karlsruher Weg an der Julius Hirsch-Straße zu sehen).
Zum Untermieter verdammt und ohne eigenes Vereinsheim konnte der KFV in den Jahren nach dem Wiederbeginn keine Erfolge feiern. Stets belegt der Altmeister einer der unteren Ränge in der Kreisklasse C.

Abbildung: Oberbürgermeister Dr. Mentrup und Angehörige der beiden Spieler enthüllen die neuen Straßenschilder. Bildquelle: ka-news.de

Abbildung: Auch Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger war zur Einweihung gekommen. Bildquelle: ka-news.de

Abbildung: Andreas Hirschs Rede im Rahmen der Einweihungsfeier. Bildquelle: ka-news.de

Gleich nach der Straßeneinweihung ging es im benachbarten "Haus Karlsruher Weg" weiter mit der Eröffnung der Foto-Ausstellung "Ein Stadion schreibt Geschichte" mit Bildern aus der KFV-Geschichte. Die Ausstellung ist dauerhaft und ohne Voranmeldung im Haus Karlsruher Weg an der Julius Hirsch-Straße (!) zu sehen.

Abbildung: KFV-Vorstand Michael Obert spricht ein Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung. Bildquelle: Moosmüller.

Abbildung: Einweihung. Quelle: Moosmüller.

Abbildung: Stadtarchivsleiter Dr. Otto Bräunche referiert über die Geschichte des KFV und erläutert die Abbildungen der dauerhaften KFV-Bilderausstellung im Haus Karlsruher Weg. Interessierter Zuhörer: KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Quelle: BNN.

Abbildung: Vortrag. Quelle: KFV.

 


Juli 2014: Das vom KFV veranstaltete Jubiläumssportfest "125 Jahre Fußball in Karlsruhe" ein großer Erfolg

500 Zuschauer beim Sportfest - Prominentenspiel FC Unitas - KFV-Traditionself/ Spiel der Auswahl Neureut gegen den KFV/ Live-Musik/ Prominente Fußballer der Region unterstützten den KFV - Bundestagsabgeordneter Ingo Wellenreuther und Sportbürgermeister Martin Lenz zu Gast beim KFV.

oben: Badische Neuste Nachrichten, 23.07.2014, zum Nachlesen: hier klicken

unten: Sportbürgermeister Martin Lenz spricht ein Grußwort und zeigt einen KFV-Schal

Ralf Österle & Band unterhielt die Gäste mit toller Live-Musik

 


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Kommentare

 

 


Zusammengestellt und bearbeitet von Steffen L. Herberger (Webmaster, 2. Vorsitzender)

s.herberger@karlsruher-fv1891.de

nicht kommerzielle Verwendung unter Verwendung der Quellenangabe: KFV/Herberger

 

Quellen

Die zusammengestellte Chronik, die Auflistung der Vereinsspieler, der Statistiken und der Spielstätten erhebt KEINEN Anspruch auf Vollständigkeit. Fragen, Kritik, Anregungen und Anmerkungen nehmen wir gerne entgegen. Archiv des Karlsruher FV 1891 e.V., Karlsruhe 2010.

 

Literatur:

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Allgemeine Sportzeitung (ASZ), Mannheim, mehrere Jahrgänge.
Badische Landes-Zeitung, Karlsruhe, mehrere Jahrgänge.
Badische Presse und Handelszeitung, Generalanzeiger der Residenz Karlsruhe und des Großherzogtums Baden, Karlsruhe, mehrere Jahrgänge.
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Der Kicker, Stuttgart, Ludwigshafen, München, Nürnberg, mehrere Jahrgänge.
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Zentralausschuss zur Förderung der Volks- und Jugendspiele in Deutschland (Hrsg., 1901), Jahrbuch, 1901.

 

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