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Dokumentationsseite -

Jüdische Fußballgeschichte des KFV

 

Erst in den vergangenen Jahren fanden die Verdienste und Erfolge von Spielern, Trainern oder Funktionären jüdischen Glaubens im deutschen Fußball, eine größere Anerkennung.

Kein anderer Fußballverein Deutschlands ist enger verwoben mit der oft vergessenen aber bewegten Geschichte jüdischer Fußballspieler.

 

Was Sie uns auf unserer Webseite zur Geschichte jüdischer Fußballer finden finden:

 

Hier, auf dieser Seite möchten wir Ihnen die weniger bekannten Schicksale jüdischer KFV-Mitglieder näher bringen sowie die wesentlichen Elemente der heutigen Erinnerungskultur darstellen:

 


Jüdische Vereinsmitglieder 1935 -

Einzelschicksale & Hintergründe

 

Die Schicksale der jüdischen Mitglieder des KFV sind nicht vollständig bekannt. Aus dem Nachlass des Vereins ist aus dem Jahr 1935 eine Liste von Vereinsmitgliedern jüdischen Glaubens erhalten. Die Liste wurde wahrscheinlich von einem Verantwortlichen des Vereins zum Zweck der Vorbereitung eines "Arierparagrafen" zum Ausschluss jüdischer Mitglieder erstellt. Im Zuge dieser Vorbereitungen wurden Schreiben an die gelisteten Mitglieder verfasst, um diese von der wahrscheinlichen Einführung eines solchen Paragrafens zu "informieren", d. h. einen Ausschluss anzudrohen (ein Beispiel eines solchen Schreibens finden Sie hier). Die konkrete Umsetzung des Arierparagrafen erfolgte wohl nicht, da Exemplare dieser Satzung erhalten sind, die einen solchen Paragrafen nicht aufweisen (mehr dazu hier).

Abbildung: 1935 vom KFV erstellte Liste mit jüdischen Mitgliedern des KFV. Quelle: KFV.

Im Folgenden sollen die Schicksale einzelner KFV-Mitglieder dieser Liste skizziert werden.

Namen der Liste:

Fritz Bär, Oskar Behr, Dr. Bill Fuchs, Gottfried Fuchs, Philipp Fuchs, Oskar Fuchs, Dr. Fritz Hertz (geb. 1901, 1938 in die USA ausgewandert und dort als Versicherungsagent aktiv), Karl Hehs, Heinrich Hirsch (geb. 1879, flüchtete in die USA über Kuba), Adolf Löwe, J. Löwe, K. Levis, Heinrich Mahler, Hugo Marx (geb. 23.3.1884), Paul Mayer, Dr. Fritz Spanier (Kieferchirurg, wanderte nach Verkauf seiner Klinik im Sonmmer 1937 in die USA aus), Oskar Schäfer (22. 07.1890 in Tarnopol, Kaufmann, 1939 in die Niederlande ausgewandert, kam in das Lager Westerbork, 1942 nach Auschwitz und wurde für tot erklärt), Hugo Steim / Stein (1887-1951, Rechtsanwalt, Deportation nach Gurs), Oskar Stern, Julius Straus (im November 1938 im KZ Dachau verzeichnet), Walter Stern, Dr. Erwin Weil, Dr. Artur Weilbauer, Dr. Fritz Weile und Julius Hirsch.

 

Schicksale im Einzelnen:


Adolf Emil Löwe

Adolf Löwe, der am 12. März 1894 in Karlsruhe geboren wurde war schon als Kind begeisterter Sportler und Fußballer, von 1903 an war er Mitglied des KFV.
Vom 11. November 1938 bis zum 22. Dezember 1938 wurde er im Konzentrationslager Dachau in „Schutzhaft“ (Häftlingsnummer 20915) genommen. Adolf konnte im Gegensatz zu Isidor Loewe noch nach Beginn des Krieges erfolgreich in die USA auswandern und kamen am 18. April 1940 in New York an. Doch nach der Auswanderung hatte die Familie finanzielle Probleme, da Adolf Loewe es nicht schaffte, Fuß zu fassen. Adolf Bruder isidor starb in Auschwitz.


Hugo Marx

Quelle: Wolfgang Strauß / Gedenkbuch für Karlsruhe Juden (http://gedenkbuch.informedia.de)

Hugo Marx' Personalakte des Oberlandesgerichtes Karlsruhe ist verschollen, 1952 gab es die Akte noch (belegt aus dem Wiedergutmachungsvorgang).
Mary begann im Wintersemester 1902/03 mit dem Jura-Studium in Heidelberg. Zwei Semester studierte er in Heidelberg, danach drei Semester in München und dann wieder zwei Semester in Heidelberg (diese Studienzeiten sind belegt). Die 1. Staatsprüfung legte er im März 1906 mit der Bewertung „genügend“ ab als 5. unter 78 Kandidaten. Über die Stationen seiner praktischen Berufsausbildung als „Rechtspraktikant“ liegen keine Informationen vor. Im März 1910, also vier Jahre später, legte er seine 2. Staatsprüfung ebenfalls mit „genügend“ ab, als 10. von 39 Kandidaten. Im November 1910 wurde er antragsgemäß als Rechtsanwalt beim Landgericht Karlsruhe und der Kammer für Handelssachen in Pforzheim zugelassen. Hugo Marx war zeitweilig Mitglied der liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) bzw. (nach 1930) der Nachfolgepartei Deutsche Staatspartei – wie viele Juden auch. Ob es mehr als nur eine nominelle Parteizugehörigkeit war, konnte nicht festgestellt werden.

In den Jahren bis 1925 hatte er wechselnde Wohnungen in Karlsruhe, sein Büro hatte er bis 1920 in der Lammstraße 8, in den folgenden Jahren bis 1927 in der Herrenstraße 17. Auch während der Kriegszeit hatte er Wohn- und Büro-Adresse, obwohl er von August 1914 bis November 1918 Soldat war (Leibgrenadier-Regiment 109 Karlsruhe – das Leibregiment des Großherzogs (!) – und Bad. Trainbataillon Nr. 14 in Durlach; Abgang als Gefreiter). Hugo Marx wohnte all diese Jahre zusammen mit seiner Mutter. Von 1929 bis 1935 hatte er sein Büro in der Kaiserstraße 122. Nachdem der Bruder der Mutter, Dr. Theodor Homburger, Kinderarzt, der seit 1917 im Hause Schlossplatz 9 wohnte, im Dezember 1935 mit seiner Frau nach Palästina emigriert war, die Kinder waren bereits 1933 nach Palästina emigriert, und die Wohnung frei geworden war, zog Bertha Marx mit ihrem Sohn Hugo in diese Wohnung. Nach seiner Heirat am 28. August 1936 mit Emmy Cohen (s.u.) zog er jedoch mit seiner Frau in die Adlerstraße 55 und unterhielt in der – großen – Wohnung seiner Mutter nur sein Büro, so lange er mit Frau noch in Karlsruhe lebte.

1930 hatte Hugo Marx eine Sozietät mit dem Rechtsanwalt Paul Ebertsheim (Dauer nicht bekannt). Dessen Ehefrau, ebenfalls Rechtsanwältin, war weitläufig mit den Homburgers verwandt.

Eine Auswanderung kam für ihn nicht in Betracht, auch nicht als der Bruder seiner Mutter, der Kinderarzt Dr. Theodor Homburger Ende 1935 nach Palästina auswanderte und danach mehr und mehr ihm bekannte, vielleicht sogar befreundete jüdische Familien aus Karlsruhe und andernorts das Land verließen – zumeist in die USA, nach England und nach Palästina. Ein gewichtiger Grund dafür sei aber auch gewesen, dass er seine kränkelnde, mittellose Mutter und seine Schwester Hedwig, die mit der Mutter zusammen wohnte und diese betreute, ebenfalls ohne Einkommen, finanziell vollen Umfangs unterstützte.

Hugo Marx war in besonderem Maße in die jüdische Religion und deren zahlreichen Organisationsformen eingebunden: er war seit 1920 Mitglied des Oberrates der Israeliten Badens und Synoden-Abgeordneter, seit 1936 zudem auch Mitglied des lokalen Synagogenrates (Gemeindevorstand); natürlich war er auch Mitglied verschiedener jüdischer sozialer und Wohlfahrts-Organisationen, auch Organisationen der Israelitischen Religionsgesellschaft (orthodox), obwohl er hier nie Mitglied war – als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit wie für ungezählte andere auch. Er war auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der „M. A. von Rothschild’schen Lungenheilstätte“ in Nordrach /Schwarzwald (seit wann ist nicht bekannt).

Mit Schreiben des Justizministeriums vom 17. Oktober 1938 wurde Hugo Marx’ noch immer bestehende Zulassung als Anwalt per 30. November 1938 zurück genommen, mit ihm auch für die restlichen elf jüdischen Anwalte in Karlsruhe, die noch eine Zulassung hatten. Damit war ihnen die Lebensgrundlage völlig entzogen. Zwar erhielt Hugo Marx durch Verfügung des OLG-Präsidenten in Karlsruhe vom 28. November 1938 noch eine Zulassung als so genannter „Konsulent“ (nur für jüdische Klientel) für den Landgerichts-Bezirk Karlsruhe mit Wirkung vom 1. Dezember 1938, jedoch von vornherein nur befristet bis 31. Januar 1939.

Er wurde in Dachau inhaftiert (Häftlings-Nr. 22183). Nach der Freilassung floh er über Holland nach London. Hugo Marx konnte in seinem Anwaltsberuf natürlich nicht mehr arbeiten. Erst im April 1943 bekam er überhaupt eine Anstellung , und zwar in dem vorerwähnten Anwaltsbüro Dr. Horovitz, in dem er bis April 1944 Hilfsarbeiten verrichtete, danach bekam er eine Anstellung als Buchhalter in einem Textilhaus, das einem Neffen von dem oben erwähnten Dr. Dannenberg gehörte. Im Januar 1948 stellte sich bei ihm eine schwere Herzerkrankung ein, die ihn fortan an seine Wohnung fesselte, den langen, beschwerlichen Weg ins Büro konnte er nicht mehr auf sich nehmen, daher wurde ihm die Arbeit in seine Wohnung gebracht, fast drei Jahre lang. Sein letztes Lebensjahr, 1950, verbrachte er fast nur noch im Bett, arbeitete aber gleichwohl weiterhin. Am 3. Februar 1951 starb er in London mit knapp 67 Jahren. Marx Frau Emmy heiratete nach Hugo Marx' Tod ein weiteres Mal und starb 2005 im Alter von 99 Jahren.

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Die Ransenbergs – Eine jüdische Fußballerfamilie im Dritten Reich

von Steffen Herberger, basierend auf den Recherchen von Josef Werner (Hakenkreuz und Judenstern. Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich, Karlsruhe, 1988) und Sophie Frenzel (Gedenkbuch für die Karlsruher Juden, Karlsruhe, 2006)

 

 

Max Ransenberg – Erster KFV-Nachkriegsvorsitzender


16. Juli 1913 in Karlsruhe - 7. Mai 1965 in Karlsruhe


Max Leopold Ransenberg (es findet sich auch die Schreibweise Ranzenberg) kam 1913 als Sohn von Leopold und Katharina Ransenberg in Karlsruhe zur Welt. Im Jahre 1927 kam er zum KFV, wo er die B- und A-Jugend durchlief und schließlich für die Senioren spielte. Ransenberg war „ein sympathischer, netter Kerl“, erinnert sich Franz Ahl, KFV-Spieler in den 1930er bis 1950er Jahren. Als zu Beginn des Krieges „Mischlinge“ (d. h. Personen mit jüdischen Großeltern) noch in die Wehrmacht aufgenommen wurden, zog man auch Max Ransenberg zu einem Infanterie-Einsatz-Bataillon in Weinsberg ein. Im Herbst 1940 wurde er nach dem Frankreich-Feldzug als „Mischling 1. Grades“ (d. h. zwei jüdische Großeltern) aus der Wehrmacht entlassen. Max war wie seine Mutter Katharina evangelisch. Nach 1933 wurde auch Ransenberg als Spieler beim KFV ausgeschlossen, weshalb er sich dem jüdischen Verein „Turnclub Karlsruhe 03“ anschloss. Am 22. September 1938 berichtete die CV-Zeitung (Organ des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V.) zum Spiel der beiden jüdischen Fußballvereine Turnclub Karlsruhe 03 gegen Hakoah Karlsruhe: „Ranzenberg I war wieder die Haupttriebkraft der Mannschaft und konnte durch seine wuchtigen Bombenschüsse zwei schöne Tore erzielen. Sein jüngerer Bruder, der zum ersten Mal spielte, bewährte sich ebenfalls als einen brauchbaren Stürmer“. Gemeint waren Max und Walter Ransenberg. Trainiert wurden die beiden u.a. vom Alt-Nationalspieler Julius Hirsch.
Nach Kriegsende wurde Max Ransenberg zum ersten Nachkriegsvorsitzenden des KFV gewählt und seinem Verhandlungsgeschick war es zu verdanken, dass der KFV in die erstklassige Oberliga eingestuft wurde. Die Herausforderungen denen Ransenberg gegenüberstand, waren immens: Vereinsareal, Clubhaus und Sportutensilien waren durch Bomben zerstört. Durch Ransenbergs Bemühungen konnte der KFV am 29. August 1948 wieder auf dem angestammten Gelände seine Heimspiele austragen. Max Ransenberg wurde nach seiner Amtszeit mit der silbernen und goldenen Vereinsehrennadel ausgezeichnet sowie zum Ehrenmitglied ernannt. Der gelernte Kaufmann leitete in Karlsruhe einen Arzneimittelgroßhandel. Nach einer Operation im November 1964 berichteten im April 1965 die KFV-Vereinsnachrichten besorgt vom erneuten Krankenhausaufenthalt Ransenbergs. Auf einer einseitigen Traueranzeige erinnert der KFV in seinen Vereinsnachrichten im Dezember 1965 an den Tod von Max Ransenberg, der nach langer, schwerer Krankheit in Karlsruhe starb.

Abbildung: Die KFV-Mannschaft mit ihrem Vereinsvorsitzenden Max Ransenberg (links außen). Quelle: KFV-Archiv.

Abbildung: Max Ransenberg, Quelle: KFV-Archiv.

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Leopold Ransenberg – Die letzte Deportation

17. Januar 1890 in Straßburg - 16. Januar 1968 in Karlsruhe

Leopold Ransenberg – Sohn jüdischer Eltern – wurde in Straßburg geboren und heiratete dort 1915 die evangelische Maria Katharina Richert (gest. 27.03.1979 in Karlsruhe). Das Ehepaar hatte die beiden Söhne Max und Walter Ransenberg. KFV-Mitglied Leopold Ransenberg hatte nach der Etablierung der NS-Diktatur in Deutschland die Deportation schon früh geahnt und versuchte vergeblich dafür Vorkehrungen zu treffen: Ransenberg, seit 1935 arbeitslos, beabsichtigte zu Kriegsbeginn in die USA zu flüchten und gewann auch einen Bürgen für die Finanzierung der Überfahrt. Das US-Konsulat in Stuttgart lehnte seinen Bürgen jedoch als nicht überzeugend genug ab. Ein Jahr später wurde seine 1879 in Posen geborene jüdische Mutter Bertha Ransenberg, geborene Silber, am 22. Oktober 1940 nach Gurs, Frankreich deportiert. Am 30. Mai gelang sie von Drancy nach Ausschwitz, wo sie von den Nazis ermordet wurde. Sein Vater Ludwig (1860-1939) starb bereits ein Jahr zuvor (Gedenkbuch für die Karlsruher Juden, URL: http://gedenkbuch.informedia.de/index.php/PID/12/name/3443/suche/R.html).

Am 14. Februar 1945, einige Wochen vor der Besetzung Karlsruhes durch die Franzosen, musste nun auch Familienvater Leopold Ransenberg als einer von 17 noch in der Stadt lebenden Mitbürgern, Juden in „Mischehe" und Kinder aus solchen Ehen, vom Karlsruher Hauptbahnhof aus die Fahrt ins Ungewisse antreten. Vorausgegangen war ein Brief vom 5. Februar in dem per „Ladung" die letzten in „Mischehe" lebenden Personen sowie „Halbjuden" zum Büro der Karlsruher Gestapo in der Ritterstraße einbestellt wurden. Den über 20 Personen – darunter Leopold Ransenberg – wurde dort eröffnet, dass sie sich am Abend des 14. Februar „betreffs Arbeitseinsatz" im Luftschutzkeller des Karlsruher Hauptbahnhofs einzufinden hätten (Vgl. Werner, Josef: Blick in die Geschichte Nr. 86 vom 19. März 2010; 1940-1945: Deportationen besiegelten das Ende der Karlsruher Juden).

14. Februar 1945: Am Tag der Deportation begleitete Otto Tensi (24. 02. 1893-1984), ehemaliger Spieler des KFV und später Ehrenmitglied des Vereins, in sehr gedrückter Stimmung seine Frau Jòsza (1897-1974) zum Karlsruher Bahnhof. Auch sie war eine der 17 Einbestellten gewesen. Als Tensi im Büro der Gestapo nach dem Zweck des Arbeitseinsatzes fragte, wurde er des Raumes verwiesen. Jòzsa hatte bereits mit 14 Jahren den gegenüber wohnenden 17-jährigen Otto Tensi kennen gelernt. „Schon früh verliebten sich Jòzsa und Otto ineinander. Otto war bei Jòzsas Familie herzlich willkommen. Beide heirateten am 30. August 1919 in der evangelischen Stadtkirche“ (Frenzel, Sophie: Gedenkbuch für die Karlsruher Juden, Emanuel Spitzer, URL: http://gedenkbuch.informedia.de/index.php/PID/12/name/4107/suche/S.html.)

(1928 ließ sich Jòzsa christlich taufen). Im März des gleichen Jahres begann er noch an der Seite von Julius Hirsch und Gottfried Fuchs die Frühjahrsverbandsrunde gegen Germania Durlach. Eingetreten war er in den KFV 1914. 1934 erhielt er die silberne Ehrennadel des KFV. Bis 1922 führte Tensi eine Weinstube in seinem Elternhaus in der Adlerstraße, bevor er als Buchbinder arbeitete. Ab 1933 warf aber die Diktatur ihre Schatten auf das Ehepaar: Tensis Schwiegermutter Adele Spitzer begann 1940 mit Schlaftabletten Selbstmord, Schwiegervater Emanuel starb 1943 in einem südfranzösischen Internierungslager. Da Buchbindermeister Tensi auch Akten von öffentlichen Stellen band, wurde er dazu aufgefordert, seine Frau nicht mehr weiter zu beschäftigen. Manch ein Auftrag wurde ihm entzogen. Später bekam Otto allerdings gar keine Aufträge mehr, so dass die Familie bald Probleme hatte, den nötigen Unterhalt aufzubringen.

Abbildung: Leopold Ransenberg (links) und KFV-Spieler und Ehrenmitglied Tensi, Quelle: Stadtarchiv Karlsruhe / Josef Werner: Hakenkreuz und Judenstern. Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich, Karlsruhe, 1988.

14. Februar 1945: Die Waggons mit den Einberufenen setzte sich nach Einbruch der Dunkelheit (aufgrund drohender Fliegerangriffe) in Gang und nach zweitägiger Bahnfahrt kamen die 17 Karlsruher in Theresienstadt an und erlebten dort Kälte, Hunger, Durst, schwere Arbeit und den vielfachen Tod. Zu der Gruppe der 17 Karlsruher gehörten mit Esther und Heino auch die Kinder des KFV-Nationalspielers Julius Hirsch. Jòzsa Tensi hat Leben und Sterben in Theresienstadt in einem Tagebuch festgehalten. Nach drei Monaten wurde Theresienstadt im Mai 1945 befreit, die 17 Karlsruher, die verlässlich zusammenhielten, erlöst. Leopold Ransenberg wurde bald zu einer Art Führungsfigur für die Karlsruher Gefangenen. Im April schreibt Tensi in ihrem Tagebuch: „Leopold ist unser Freund. Ich wusste, dass er ein fabelhafter Mensch ist mit Herz und viel Liebe, aber er hat in der großen Not, in der wir uns befinden, alle Erwartungen übertroffen. Mit seiner Ruhe und Güte sowie Überlegenheit in vielen Dingen ist er uns fast unersetzlich. Wer ihn als Freund hat, ist geborgen“.

Abbildung: Ein Ablehnungsschreiben des „Generalbevollmächtigten für das jüdische Vermögen in Baden“ an Leopold Ransenberg, der beantragte, Mobiliar aus der Wohnung seiner nach Gurs deportierten und ermordeten Mutter Berta entnehmen zu dürfen. Quelle: Juden in Karlsruhe. Quelle: Werner, Josef: Hakenkreuz und Judenstern. Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich, Karlsruhe, 1988.

Heinold Hirsch sagte später bei einem Interview zur Befreiung des KZ durch die Rote Armee: „Wir hatten einen Anführer im Lager, das war der Herr Ransenberg, er war die Seele unserer Gruppe (...) Damals hatten sie außerhalb ein paar Deutsche eingefangen, und die Leute hatten natürlich alle Wut auf diese Deutschen und wollten an die ran.” – „Die Russen?” – „Nein, unsere Lagerinsassen! Da ist der Herr Ransenberg zusammen mit zwei anderen und einem Gewehr hingegangen und hat diese Deutschen beschützt. Nachts stand er da und hat aufgepasst, dass ihnen auch nichts passiert. Das muss man sich mal vorstellen!” Nach der Befreiung führte Leopold Ransenberg die 17 Karlsruhe in einer einmonatigen, beschwerlichen Reise im Güterzug, Omnibus, den letzten Teil der Strecke schließlich mit einem Lkw mit Holzvergaser über die Autobahn, zurück nach Karlsruhe. Ransenberg war es, der die jüdische Gemeinde in Karlsruhe neu aufbaute. Am 1. Dezember 1945 lud Leopold Ransenberg im Namen des provisorischen Vorstands der jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe zur Gründung der jüdischen Nachkriegsgemeinde in die in Karlsruher Gaststätte „Zum Weißen Berg“ ein. Als erster Vorsitzender des Oberrats der Israeliten Badens setzte Ransenberg sich fortan vielfach für die NS-Opfer ein und wurde auch wieder für seinen Fußballklub, den KFV, aktiv. Leopold Ransenberg gründete das „Kaffee-Kabarett Roland“, in der Kreuzstraße 14, und war dessen Direktor (bereits seine Eltern Ludwig und Bertha führten das Lokal). Bis 1952 gab es dort täglich Tanzmusik und Kabarettbegleitung und auch der KFV feierte 1946 im Hochsommer das 55-jährige Jubiläum sowie einige Jahre später (1952) seine Amateurvizemeisterschaft im Lokal von „Leo“, der im oberen Stock des Varietés mit seiner Frau wohnte. 1956 führte er auch das Hotel „Windsor“ in der Adlerstraße 33. Im März 1965 wurde Leopold Ransenberg, inzwischen Ehrenvorsitzender der jüdischen Gemeinde Karlsruhe, durch Vize-Kanzler Mende und Oberbürgermeister Klotz das Bundesverdienstkreuz verliehen. Ransenberg ruht auf dem liberalen jüdischen Friedhof, Grabnummer 905.

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Walter Ransenberg – „Immer eine Barriere dazwischen“

 

9. April 1923 in Karlsruhe – 6. Mai 2003 in Karlsruhe

Schon mit sieben Jahren trat Walter Ransenberg dem KFV 1931 bei. Der junge KFV-Spieler Walter Ransenberg – Sohn von Leopold – lebte bis 1936 in gutem Einvernehmen mit seinen Lehrern und Mitschülern in der damaligen Pestalozzischule in der Bismarckstraße, bis er eines Tages einen glühenden Nationalsozialisten als neuen Lehrer bekam. Der neue Lehrer erklärte zu Beginn, er könne bei 27 Schülern keine Rücksicht auf einen einzigen nehmen. Als guter Fußballer war er beim Auswählen von Mannschaften im Schulsport immer als erster „gewählt“ worden, unter dem neuen Lehrer jedoch immer als letzter, weil sich die Mitschüler nicht trauten, den „Halbjuden“ in ihre Mannschaft zu wählen. Zahlreiche weitere Kränkungen und Zurücksetzungen seitens jenes Lehrers führten dazu, dass Ransenberg sich weigerte, weiterhin in die Schule zu gehen. Sein Gesuch im Herbst 1936 in die jüdische Schule zu gehen, lehnte das Stadtschulamt ab, da dort nur (voll-)jüdische Schüler aufgenommen wurden. Nach 1933 konnte er nur noch beim jüdischen „Turnclub Karlsruhe“ Fußball spielen, auch beim KFV war für ihn kein Platz mehr geblieben (dort spielte er übrigens zusammen mit Julius Hirsch). Schließlich wurde dem frustrierten Walter immerhin der Wechsel zur Waisenschule in der Stösserstraße erlaubt, wo er besser behandelt wurde. „Es hat Momente gegeben, wo wir uns abgesetzt hatten, wo wir … versucht haben, das Weite zu finden“. Je nach Situation waren die Ransenbergs bis zu 14 Tage von Karlsruhe weggewesen, um sich drohenden Deportationen zu entziehen. Schmerzlich erinnerte sich er noch an die Deportation seiner Großmutter: Nach Bekanntwerden der Zwangsausweisung von jüdischen Karlsruhern fuhr er alleine zur Wohnung seiner allein wohnenden Oma Berta, die er aber nicht mehr auffand. Er radelte zum Bahnhof, um die Großmutter auf dem Vorplatz zu sehen, konnte sie in der menschenüberfüllten Unterführung (905 Karlsruher Juden wurden an diesem Tag deportiert) nicht mehr finden. Er sah sie nie wieder.

Abbildung: Walter Ransenberg. Quelle: KFV.

Als 15-Jähriger wurde er für kurze Zeit sogar festgenommen. Die Spitze der Hässlichkeit erfuhren Walter und Vater Leopold Ransenberg am Vormittag des 10. Novembers 1938, als man sie zusammen mit jüdischen Mitbürgern wie Vieh über den Karlsruher Marktplatz jagte, angetrieben von einer frenetisch-gehässigen Menschenmenge: „Um halb zehn Uhr morgens kamen sie. Ich sollte mitkommen. Mein Vater und ich. Und da stand unten ein Wagen, wie man ihn verwendet, um Schweine zu verfrachten. Da hat man uns hineingesetzt und über die Kaiserstraße gefahren, im Schritttempo. Am Marktplatz hat man uns aussteigen lassen. Da standen dann schon die Menschen, 1000 und mehr Personen. Man hat eine Gasse gebildet, vielleicht einen Meter breit und 300 bis 400 Meter lang, bis zum Polizeipräsidium. Es gab Leute, die haben gespuckt und geschlagen. Andere haben keinen Ton gesagt“. Die Demütigungen vergaß das spätere KFV-Ehrenmitglied, das 1962 auch die goldene KFV-Ehrennadel für langjährige Mitgliedschaft erhielt, jedoch nie: „Ich bin mit dieser Sache nie fertig geworden, bis zum heutigen Tag nicht, so dass ich zwischen jedem anderen Menschen und mir immer eine Barriere gelegt sehe“ (Werner, Josef: Hakenkreuz und Judenstern. Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich, Karlsruhe, 1988.), erklärte Ransenberg später. Ransenberg blieb dem KFV in der Nachkriegszeit lange verbunden und war im Jahr 2000 noch als Alterspräsident der KFV-Jahreshauptversammlung mit der Leitung der Vorstandswahlen betraut. Mit seiner Frau Irmgard (gest. 1981) lebte Walter Ransenberg bis zu seinem Lebensende in Ettlingen.

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Erinnerungskultur beim Karlsruher Fußballverein

 

In der Heimatstadt der beiden jüdischen Nationalspieler Hirsch und Fuchs, Karlsruhe, gab es lange Zeit es nur einen „Stolperstein" der an die Ermordung von Julius Hirsch erinnert. „Das ist viel zu wenig und wird der herausragenden Persönlichkeit Hirschs und seinen großen Verdiensten um „seine“ Stadt Karlsruhe bei weitem nicht gerecht“, erklärte Andreas Reifsteck, ehemaliger KFV-Jugendspieler und heutiger dritter Vorsitzender des Vereins. In seiner Funktion als Vorsitzender der CDU Weststadt forderte er in einer Pressemitteilung vom 12. Juni 2012  eine angemessene Würdigung des Nationalspielers Hirsch. Am 19. Juni 2012 wiederholte Reifsteck in einem Interview in der SWR Landesschau-aktuell seine Forderung nach einer Ehrung der beiden KFV-Nationalspieler. Durch Reifstecks Druck und Engagement übernahm die Gemeinderatsfraktion seiner Partei die Anregung und stellte einen Antrag im Karlsruhe Gemeinderat. Am 14. Juni 2013 stimmte der Karlsruher Gemeinderat dem Antrag parteiübergreifend und einstimmig zu.
Ein Teilstück des Karlsruher Wegs (in Julius Hirsch-Straße) und die Freifläche nördlich davon (in Gottfried Fuchs-Platz) an der Ecke Berliner Straße wurden entsprechend umbenannt.

Lesen Sie mehr dazu im hier angefügten Exposee zur Erinnerungskultur beim KFV:

Überblick: Initiativen der Erinnerungskultur des KFV - hier klicken

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Gestiftete Preise, die nach KFV-Fußballern, jüdischen Glaubens benannt wurden

 

Der Julius-Hirsch-Preis

Der Julius-Hirsch-Preis ist eine vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gestiftete Auszeichnung. Der DFB ehrt damit Personen und Organisationen, die in besonderer Weise ihre gesellschaftliche Position nutzen, um sich für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit einzusetzen. Der Preis erinnert an das Schicksal des siebenfachen deutschen Nationalspielers Julius Hirsch, der 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft aus seinem Verein, dem Karlsruher FV, ausgeschlossen und 1943 im KZ Auschwitz ermordet wurde.

Hierzu die Erklärung des deutschen Fußballbundes:

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises verbindet der DFB die ehrende Erinnerung an seinen jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch.

Die Idee zu diesem Preis reicht zurück in das Frühjahr 2005, als Nils Havemann uns die Ergebnisse des historischen Gutachtens „Fußball unterm Hakenkreuz“ zur Geschichte des DFB im Nationalsozialismus vorgelegt hatte. Nach intensiven Gesprächen mit der Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und nicht zuletzt der Familie Hirsch wurde uns klar, dass wir nun die Lehre aus der Geschichte des DFB ziehen und in konkretes Handeln umsetzen mussten. Ende 2005 wurde die Idee Wirklichkeit und der Julius Hirsch Preis in Leipzig erstmals verliehen.

Mit der Erinnerung an Julius Hirsch wendet sich der DFB seiner Vergangenheit bis in die Zeit des Nationalsozialismus zu. Julius Hirsch steht stellvertretend für viele bedeutende jüdische Spieler, Trainer und Funktionäre, die den deutschen Fußball bis 1933 maßgeblich geprägt haben. Unter dem Druck des menschenverachtenden Naziregimes haben sich der DFB und seine Vereine von diesen Helden und Pionieren abgewandt und sie damit ihrem Schicksal ausgeliefert. Per DFB–Dekret aus dem April 1933 mussten die jüdischen und kommunistischen Mitglieder ihre Heimatvereine verlassen. Viele von ihnen wurden ermordet. Nie wieder darf so etwas geschehen.

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises erinnert der DFB nicht nur an die Opfer. Er will ein öffentliches Zeichen für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen setzen, in den Stadien und in der Gesellschaft. Die Vision des jüdischen Fußball-Pioniers Walther Bensemann, Gründungsmitglied des DFB und vieler bis heute populärer Vereine, lebt: Fußball kann Menschen und Völker in ihrer bunten Vielfalt verbinden und dadurch Frieden stiften.

Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises fordert der DFB seine Mitgliedsverbände und Vereine, seine mehr als sechs Millionen Spieler, Trainer, Funktionäre und besonders die Jugend in seinen Reihen auf, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen auf dem Fußballplatz, im Stadion und in der Gesellschaft zu stellen. Wir wollen mit diesem Preis das Engagement unserer Vereinsmitglieder, Fans, Freunde und Anhänger, verstanden als Arbeit für den Frieden in der Gesellschaft, unterstützen und fördern.

Bild- und Textquelle dieses Abschnitts: DFB, dfb.de


Walther Bensemann-Preis

Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vergibt seit 2006 den Deutschen Fußball-Kulturpreis. Der Ehrenpreis trägt den Namen Walther Bensemanns und wird an verdienstvolle Personen des Fußballs vergeben, die sich für die gesellschaftliche Verantwortung des Fußballs einsetzten. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird gestiftet vom kicker-sportmagazin.

Der Preis zeichnet Personen der Zeitgeschichte aus, deren langjähriges Wirken in der Tradition Walther Bensemanns steht; Menschen, die Herausragendes für den Fußball geleistet haben und dabei vielleicht auch gegen den Strom schwimmen mussten: Ein Sonderpreis für außergewöhnliches Engagement mit Mut und Pioniergeist, für gesellschaftliche Verantwortung, Fairplay und interkulturelle Verständigung im Umfeld des Fußballs.

Über die Vergabe des Sonderpreises entscheidet eine Jury aus den Nürnberger Initiatoren der Akademie, dies waren 2006-2010: Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Karl-Heinz Heimann(†) und Rainer Holzschuh als Vertreter des kicker sportmagazin und der Vorstand der Teambank AG, Theophil Graband. Ab 2011 übernimmt Klaus Smentek den Platz von Karl-Heinz Heimann.

Bild- und Textquelle dieses Abschnitts: fussball-kultur.org/kicker sportmagazin


Der Gottfried-Fuchs-Jugendpreis

Die drei baden-württembergischen Fußballverbände Südbaden, Baden und Württemberg erinnern mit der Stiftung des Jugendpreises Gottfried Fuchs an den mehrfachen deutschen Nationalspieler Gottfried Fuchs jüdischer Herkunft. Darüber hinaus gedenken die Fußballverbände an die jüdischen und anderen diskriminierten Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Funktionäre und Vereinsmitglieder, die nach der Machtübernahme durch die Nazis seit 1933 aus der Gesellschaft und der Fußballfamilie ausgeschlossen wurden.

 

Link zum Flyer

Link zum Kurzflyer

Link zur Pressemitteilung des Badischen Fußballverbandes

Webseite: badfv.de/verband/engagement-soziales/gottfried-fuchs-preis/

Quelle: Badischer Fußballverband.

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