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Thomas Gubitz. Langjähriger Torwart des KFV.

Thomas Gubitz im Profil:

geboren: 18.08.1952

Spielzeiten beim KFV: 1968-1975, davon zwei Jahre in der A-Jugend und fünf Jahre in der ersten Mannschaft, 1982/83.

Erfolge beim KFV: Vizemeister der A-Jugend (Verbandsliga Nordbaden), Meister der 1. Amateurliga Nordbaden KFV 1974.

Position: Torwart

Sonstige Erfolge in der Spielerlaufbahn: Vizemeister in Nordbaden mit dem 1. FC Pforzheim und damit Mitglied der neugegründeten AOL Baden-Württemberg. Erreichen der 2. Runde des DFB-Pokal mit dem 1. FC Pforzheim (1:6 gegen TSV 1860 München),

Meister der Oberliga Baden-Württemberg mit dem SV Sandhausen. In der 2.Liga-Relegation gegen Schloss Neuhaus (SC Paderborn) ausgeschieden.

Mit den KSC-Amateuren den Klassenerhalt in der Oberliga Baden-Württemberg, u.a. mit Rainer Schütterle, Oliver Kreuzer, Ani Keim u.a. Trainer war Lothar Strehlau.

Vereine als Spieler: FV Daxlanden (B-Jugend), Karlsruher FV (1968-1975), 1. FC Pforzheim (1975-1979), SV Sandhausen (1980/81), SC Bulach (1981/82), Karlsruher FV (1982/83), KSC Amateure (1983-1985).

Trainerkarriere: TV Spöck (3 Jahre), SC Bulach (3 Jahre), TSV Pfaffenrot (3 Jahre), Karlsruher SV (2 Jahre), 1. FC Pforzheim 1B (1 Jahr), SC Wettersbach (5 Jahre).

 

Thomas Gubitz im Gespräch:

Wie sind Sie zum KFV gekommen und in welcher Begegnung trugen Sie zum ersten Mal das KFV-Trikot?

Jugendleiter Werner Titze holte mich vom FV Daxlanden.

Welche Erlebnisse mit dem KFV haben sich besonders in Ihren Erinnerungen verankert?

Die 4 Wochen USA-Reise, die Meisterschaft mit dem KFV, der Abstieg zwei Jahre später mit fast der gleichen Mannschaft (viel Verletzungspech). Die Meisterschaft 1974: Seinerzeit galt das Torverhältnis noch nicht und am Ende waren die ersten 5 Mannschaften punktgleich! In einer 5-Runde wurde innerhalb von 14 Tagen der Meister ausgespielt. Mit Siegen gegen die restlichen 4 Mannschaften wurden wir am Ende Meister. Ein unvergessliches Erlebnis, zumal ich innerhalb dieser 14 Tage meine Bankkaufmann-Prüfung abgelegt und geheiratet habe! Leider gaben es in diesem Jahr keinen Aufsteiger in die 2. Liga.

Welche Persönlichkeit beim KFV hat Sie am meisten geprägt/inspiriert?

Werner Titze, Ludolf Hyll (beide Trainer) und Marcus Straus (Spielausschuss).

Was machten Sie nach Ihrer Zeit beim KFV ?

Beruflicher Aufstieg in der Volksbank Karlsruhe (Filialleiter), leidenschaftlicher Ski-Fahrer und außerdem eine große Verbundeheit zum SC Wettersbach, da ich seit 30 Jahren in Grünwettersbach wohne.

Was hat Sie beim KFV am meisten beeindruckt?

Die Geschlossenheit und Kameradschaft der damaligen 1. Mannschaft. Wir waren nicht nur elf Freunde, sondern eine Familie. Nach den Spielen gingen wir meistens geschlossen inklusive Spielerfrauen in eine Weinstube. Dort wurde gegessen, getrunken, gesungen... Ähnliches habe ich nur noch bei einigen Landvereinen erlebt.

Warum ist der KFV nicht irgendein Fußballverein?/Was macht den KFV besonders?

Die Geschichte, auch wenn man sich dafür nichts kaufen kann. Der KFV ist eigentlich gleich hinter dem KSC die Nummer 2 in Karlsruhe, auch wenn das die Spielklasse nicht wiederspiegelt. Deswegen muss der KFV wieder langsam nach oben kommen.

Nach der Insolvenz im Jahre 2004 musste der KFV ohne Sportplatz und ohne breite Basis, 2007 in der C-Klasse Karlsruhe, der untersten Liga, von neu beginnen. Wie wird sich der KFV sportlich, personell und organisatorisch in der Zukunft entwickeln?

Ziel muss wieder ein eigenes Gelände sein, am besten beim alten Standort. Die Jugendarbeit muss wieder aufgebaut werden, ebenso die Mannschaft verstärkt und kontinuierlich gefestigt, damit wieder in höheren Spielklassen gespielt werden kann.

„Er trägt die schönen Farben schwarz und rot, für die stehen wir selbst in größter Not“ heißt es in der ersten Strophe des KFV-Lieds. Warum sind Sie dem KFV treu geblieben?

Ich habe die schönste Zeit meines Fußballlebens beim KFV verbracht. Ich freue mich über die derzeitige Entwicklung. So muss es - wenn auch langsam - weitergehen.

Was würden Sie heute den KFVler mit auf den Weg geben?

Die Führungstruppe muss noch verstärkt werden, es wird zuviel Arbeit auf zu wenigen Schultern verteilt. Die Spieler müssen stolz sein das Trikot eines deutschen Meister zu tragen!