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David Kidwell im Gespräch

David ist seit 2009 (mit kurzer Unterbrechung) Spieler des KFV!

Position: Torwart
Fuß: Beidfüßig
KFVler seit: 2009- 2015; seit 2017

 

Unter dem neuen Trainer Dirk Hauri startet die Herrenmannschaft des KFV mit Euphorie in die neue Saison. Wo liegen aus deiner Sicht die Stärken der Mannschaft?
Die Spieler haben es verstanden sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, persönliche Interessen stehen hinten an. Niemand beschwert sich wenn er mal zunächst auf der Bank sitzt und eben nicht wie vielleicht gewohnt in der Startaufstellung steht.  Dies ermöglicht es uns jederzeit zu rotieren und dadurch unberechenbar zu sein. Durch unseren sehr breiten Kader mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern  sind wir für jeden Gegner unangenehm und eine Gefahr – Das WIR gewinnt.


Wie schätzt du unsere Staffel in der Kreisklasse ein, welche Mannschaften werden am schwersten zu knacken sein?

Ich kenne die Liga nun schon einige Jahre und weiß erfahrungsgemäß dass die Staffel häufig unterschätzt wird. Es gibt viele Mannschaften mit großen Zielen, umso erstaunlicher ist es, dass nun nach einigen Partien einige Mannschaften oben mitmischen, von denen ich dies so sicher nicht erwartet hätte und umgekehrt. Im vergangenen Jahr bin ich mit dem Bulacher SC aufgestiegen und habe da ganz besonders gemerkt, wie schwer diese Liga sein kann und dass auch der Tabellenletzte und Vorletzte bis zum Umfallen kämpfen kann.


Wie bist du zum Fußball gekommen, wie lauten deine Stationen bis heute und was würdest du als deinen größten sportlichen Erfolg bezeichnen?
Ich spiele Fußball seit ich denken kann, angefangen hatte ich bei den Bambinis der SG Siemens. In der Jugend war ich ein Wandervogel und spielte bei diversen Vereinen in diversen Klassen. Nach der A-Jugend bei Fortuna Kirchfeld hatte ich eigentlich damit abgeschlossen, jemals wieder Vereinsfußball zu spielen (damals noch als offensiver Mittelfeld Spieler). Grund hierfür waren zahlreiche Verletzungen und Operationen der Knie. Der Sportinvalidität zum Trotze wurde ich 2009 beim Kicken auf dem Kunstrasenplatz hinter dem Sandkorntheater  auf den KFV angesprochen, wissend dass mein Onkel in den 70ern aktiver KFVler war, sah ich es mir einfach mal an.  Der KFV hatte damals dringend einen Torwart gesucht ab diesem Zeitpunkt entschied ich mich dauerhaft „umzuschulen“.
Mein größter sportlicher Erfolg war die deutsche Vizemeisterschaft der Junioren in der US-Sportart Baseball im Jahr 2005, welche ich stets parallel zum Fußball betrieben hatte, und die darauf folgende Nominierung zum Länderpokal.
Fußballerisch war mein persönliches Highlight der Aufstieg  2016 mit dem BSC in die B-Klasse.


Hast Du vor den Spielen ein bestimmtes Ritual?
 Ich küsse meine beiden Pfosten und gebe der Latte ein „High-Five“.


Hast Du einen Spitznamen und wenn ja, woher kommt er?
Dave, typisch bei uns Amerikanern für David und nicht zu verwechseln mit der deutschen Fassung vom Kollegen David Strebel.


Der KFV hat eine lange, lange Tradition mit einer deutschen Meisterschaft, etlichen Nationalspielern und jede Menge Geschichte, aber was verbindest du persönlich mit dem KFV?
Über die Jahre ist es mein Herzensverein geworden und ich habe auch in meiner Zeit beim BSC stets die Ergebnisse und Geschehnisse verfolgt sowie die Daumen gedrückt. Zudem, wie bereits erwähnt, war mein Onkel bereits aktiver KFVler.
Wenn man bedenkt was sich in den letzten acht Jahren getan hat, wer kam und wieder ging, wo man als ungebetener Gast „Zuhause“ war und einen negativ Rekord nach über 50 (Ja, Sie lesen richtig! FÜNFZIG) Pflichtspielen ohne Sieg, diese Durststrecke beendet hatte, bin ich nicht nur dankbar, sondern stolz ein Teil dieses besonderen Vereins zu sein.
Ganz persönlich verbinde ich auch das Erlebnis, die leider schon verstorbene Legende Kurt „Kaddel“ Ehrmann, kennengelernt haben zu dürfen und mit ihm über „seinen“ KFV von Damals in seinem ganz besonderen Keller, welches einem Fußball/KFV Museum glich,  zu sprechen.


Was machst Du abseits des Fußballplatzes, was kann dich begeistern?
Abgesehen von meinem Beruf als technischer Koordinator und Sicherheitsberater für Einbruch- und Brandmeldetechnik  bin ich Papa. Meine Tochter begeistert mich jeden Tag aufs Neue, es ist der Wahnsinn Sie bei Ihrer Entwicklung zu sehen und zu begleiten. Neben Beruf, Familienleben und Fußball, bleibt wenig Zeit für weitere Hobbys.


Welchem Klub drückst du, neben dem KFV, die Daumen und welche(n) Spieler(in) würdest du gerne einmal kennenlernen?
Natürlich dem KSC
Ich würde gerne mal mit Uli Hoeneß und Oliver Kahn eine Maß trinken – o`zapft is!


Wie lautet dein persönliches (Lebens-)Motto?
Sportlich: Wer hart trainiert, spielt am Ende leicht – Kurt Ehrmann
Privat: Tue Gutes und es wird Dir wiederfahren – Lehre des Karma