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Verantwortliche im Gespräch

Quelle: Stadtarchiv Karlsruhe

 

Bisher erschienen

Steffen L. Herberger

Andreas Reifsteck

Dieter Farrenkopf

Prof. Dr. Günter Haas

 

 

Steffen L. Herberger

Steffen Herberger im Profil:

Spielzeiten beim KFV: 2008 bis Ende 2009.

Position als Spieler: Linker Verteidiger

Vereine als Spieler: SV Philippsburg (Jugend), Karlsruher FV, FC Casteljaloux (Südwest-Frankreich/Gastspieler)

heutiges Amt: 2. Vorsitzender, seit Oktober 2009. 

 

Steffen Herberger im Gespräch: 

Wie sind Sie zum KFV gekommen?

2008 wollte ich mit einigen Kommilitonen einem Fußballverein beitreteten, um neben den Vorlesungen noch etwas Zeitvertreib zu haben. Als ich die Liste der Amateurvereine in Karlsruhe durchgegangen bin, stach ein Verein sofort hervor: Der KFV. Schon damals wußte ich um die besondere Bedeutung des Vereins. Unser erstes Training sollte auf dem Platz des GSV Karlsruhe stattfinden, der damals noch der offizielle Spielort des KFV war. Als wir dort aber an kamen, war die Anlage stockfinster. Vom Licht der nächsten Straßenlaterne konnte man ein paar Spieler erkennen die darauf warteten, dass das Flutlicht angeschaltet werden würde um das Training zu beginnen. Nach einigen Minuten warten wurde uns dann aber gesagt, dass es heute doch nichts mit dem Training wird, da niemand einen Schlüssel für das Vereinsheim hatte um das Flutlicht anzuschalten. Ich war völlig verwundert und dachte mir: "Das ist also der große deutsche Meister?" Schon an diesem kalten Herbstabend war mir klar, dass der Verein völlig unter seinem Potential lebt.

Welche Erlebnisse mit dem KFV haben sich besonders in Ihren Erinnerungen verankert? 

Neben dem oben geschilderten ersten Training auch die Begegnungen mit KFV-Nationalspieler Ehrmann.

Welche Persönlichkeit beim KFV hat Sie am meisten inspiriert?

Kurt "Kaddel" Ehrmann, die Gallionsfigur des KFV und ein Karlsruher Original sowie Franz Ahl, der sich mit seinen 99 Jahren noch an jedes Spiel der 1930er erinnert.

Fuchs, Hirsch, Förderer, Townley, Lawrence… die Liste ist lang. Welche Persönlichkeit aus der Geschichte des KFV bewundern Sie am meisten und warum?

Julius Hirsch, dessen Biographie ich letzten Sommer gelesen habe, Gottfried Fuchs und Walther Bensemann (DER Wegbereiter des deutschen Fußballs). Vor allem aber die Personen die heute beim KFV aktiv sind.

Was machen Sie neben dem Fußball?

Hauptsächlich studieren - nach meinem Bachelor des Wirtschaftsingenieurwesen, jetzt den Master in technisch orientierter Betriebswirtschaftslehre. Außerdem laufe ich sehr gerne und war auch schon im Marathonlauf erfolgreich.

Warum ist der KFV nicht irgendein Fußballverein?

Je mehr ich mich, im Rahmen der Erstellung unserer Homepage, der KFV-Geschichte widmete, umso mehr wurde mir das große Erbe des Vereins bewusst. Es ist nicht nur die deutsche Meisterschaft per se oder sonstige Erfolge des Vereins, die den Mythos begründen. Es sind vor allem die Persönlichkeiten des Vereins. Ob FIFA-Generalsekretäre, DFB-Chefs, Reichskanzler, Olympiasieger, Schauspieler, Nationalspieler oder der "kicker"-Gründer - alles das und noch vielmehr findet sich in den mehr als 120 Jahren Vereinsgeschichte. Es ist das "Who-is-who" des deutschen Fußballs. Außerdem finde ich die vielen internationalen Beziehungen spannend. Beim KFV spielte der erste türkische Nationalspieler der sich nach Deutschland wagte. Außerdem englische, schottische, französische, schottische, niederländische Nationalspieler und -trainer. Dann gibt es noch die sagenumwobene Telegrafenkaserne (das alte Stadion). Und, und, und... (Red.: mehr dazu hier). Von Bedeutung sind außerdem die Philosophien und Ideale der KFV-Gründer (z.B. Bensemann und Schricker), die in Fußball einen "Kulturaustausch" und ein Mittel zur "Völkerverständigung" sahen. Der KFV ist ein wesentlicher Wegbereiter des deutschen Fußballs gewesen und müsste eigentlich ein Aushängeschild für Karlsruhe sein!

Nach der Insolvenz im Jahre 2004 musste der KFV ohne Sportplatz und ohne breite Basis, 2007 in der C-Klasse Karlsruhe, der untersten Liga, von neu beginnen. Wie wird sich der KFV sportlich, personell und organisatorisch in der Zukunft entwickeln?

Die Entwicklung des KFV ist 1:1-abhängig von den Leistungen der Vereinsmitglieder, insbesondere der Vereinsführung und der Spieler. Der KFV ist kein Verein wie andere, die eine gefestigte Infrastruktur haben und es sich demnach erlauben können den Status quo zu verwalten. Wir müssen engerisch, zupackend und aktiv sein/bleiben. Alle KFVler müssen - Pardon für den Ausdruck - vor Ehrgeiz Schaum vor dem Mund haben und mit größtem Willen an ein Vorwärtskommen arbeiten!

Was hat sich in den vergangenen Jahren/Monaten schon verbessert und wo liegen noch die größten Probleme?

Anknüpfend an die erste Frage mit meinem ersten Trainingserlebnis hat sich einiges getan. Es gibt wieder ein Grundinfrastruktur mit einem funktionierendem Mitgliedswesen, die Mitgliederzahl ist gestiegen mit teils prominenten Neumitgliedern, die Vorstandsämter konnten nahezu alle besetzt werden, wir haben eine Schiedsrichterabteilung gegründet sowie eine zweite Fußballmannschaft, das Bewußtsein um den Verein konnte wesentlich gesteigert werden durch Pressearbeit, Traditions-affine Veranstaltungen, Ausstellungen, Homepage, Zusammenarbeit mit Initiativen etc., es gibt eine unregelmäßig spielende AH-Mannschaft, alle alten Schulden sind getilgt und es konnten verstärkt kleine Sponsoren gefunden werden.

Probleme gibt es vorallem im Bereich Mitglieder. Den Abrutsch von 365 auf 7 Mitgliedern in den Jahren 2004-2007, muss noch kompensiert werden. Die Mitglieder sind das Kapital eines Vereins, nicht nur hinsichtlich der Finanzierung (Mitglieder sind Hauptfinanzierungsquelle für einen Sportverein) sondern auch hinsichtlich des Netzwerks. Auch wünsche ich mir noch verstärkt zupackende Leute in den Reihen der Verantwortlichen. Die erste Mannschaft muss zunächst mal raus aus der unteren Tabellenhälfte. Die letzten fünf Plätze in der C-Klasse sind absolutes Tabu. Der KFV hat keinen eigenen Platz was sich als negativ in bestimmten Bereichen wie Jugend, Damenfußball, etc. auswirkt. Der Aufbau solcher Abteilungen bleibt dadurch verwehrt. Eine Lösung muss für dieses Problem gefunden werden, ohne jedoch zu früh auf vermeintliche Lösungen zu springen, sondern nach reichlichen Überlegungen.


 

Andreas Reifsteck

Der Marketing-Betriebswirt ist Konsulatsleiter des Honorarkonsulats der Republik Armenien für den Konsularbezirk Baden-Württemberg und Partei-Geschäftsführer in Karlsruhe. In zahlreichen Organisationen engagiert er sich für kulturelle und soziale Belange in Karlsruhe und der Region.

Als ehemaliger Jugendspieler ist der KFV für ihn Ehrensache und eine Herzensangelegenheit.

Andreas Reifsteck im Profil:

Name: Andreas „Andy“ Reifsteck

Spielzeiten beim KFV: D, C- und B-Jugend

Position als Spieler: Libero

Vereine als Spieler: SV Nordwest, San Diego Soccer Club, Germania Neureut,

heutiges Amt: Vorstandsmitglied 

 

Andreas Reifsteck im Gespräch: 

Wie sind Sie zum KFV gekommen?

Als der damalige Jugendleiter Werner Titze mich fragte, ob ich für den KFV kicken möchte, hat es mich vom ersten Spiel an sehr stolz gemacht, für diesen Traditionsverein spielen zu dürfen.

Welche Erlebnisse mit dem KFV haben sich besonders in Ihren Erinnerungen verankert? 

Die ausgezeichnete Kameradschaft und das Gefühl, eine eingeschworene Truppe zu sein, blieben bis heute in guter Erinnerung. Unvergessen sind auch  die Mannschaftssitzungen im Saloon unseres Clubhauses und die Grillfeste mit den „alten“ KFV-Idolen in unserem Stadion an der Hertzstraße.

Welche Persönlichkeit beim KFV hat Sie am meisten inspiriert?

Kurt „Kaddel“ Ehrmann. Ich habe ihn persönlich kennenlernen dürfen und bewundere seine großen sportlichen Erfolge. Er ist ein guter Ratgeber für mich, wenn es um den KFV geht.

Fuchs, Hirsch, Förderer, Townley, Lawrence… die Liste ist lang. Welche Persönlichkeit aus der Geschichte des KFV bewundern Sie am meisten und warum?

Den KFV-Gründer und deutschen Fußballpionier Walter Bensemann. Ohne ihn würde es den KFV nicht geben. Darüber hinaus hat er den DFB mitbegründet und das kicker-Sportmagazin ins Leben gerufen.

Was machen Sie neben dem Fußball?

Politik, Musik, Squash, mit der Familie Fahrrad fahren und wandern

Was hat Sie beim KFV am meisten beeindruckt?

Die unbeschreiblich spannende und abwechslungsreiche Geschichte unseres Vereins. Darüber könnte man Enzyklopädien schreiben.

Warum ist der KFV nicht irgendein Fußballverein?

Wir sind der älteste Fußballverein Süddeutschlands und Deutscher Meister 1910.

Nach der Insolvenz im Jahre 2004 musste der KFV ohne Sportplatz und ohne breite Basis, 2007 in der C-Klasse Karlsruhe, der untersten Liga, von neu beginnen. Wie wird sich der KFV sportlich, personell und organisatorisch in der Zukunft entwickeln?

Das hängt ganz entscheidend vom Ehrgeiz und dem Einsatz sowie dem geschickten Handeln der Verantwortlichen ab. Ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen und 100% für den KFV zu geben. Wir brauchen aber auch die Unterstützung der breiten Gesellschaft, der Politik und natürlich auch unserer Sponsoren, die an den Verein glauben und dazu beitragen, ein großes Stück deutscher und insbesondere auch Karlsruher Sportgeschichte zu erhalten. Sportlich gesehen müssen wir eine konkurrenzfähige 1. Mannschaft formen, die den Anspruch haben muss, spätestens zum 125-jährigen Vereinsjubiläum in der Kreisklasse A zu spielen. Als zweiten Schritt müssen wir eine Frauenmannschaft sowie ein „Alte Herren“ Team den Fußballern unserer Stadt anbieten. Vor allem aber müssen wir wieder an die lange Tradition der ausgezeichneten KFV-Nachwuchsarbeit anknüpfen, denn eine gute Jugendarbeit ist das Fundament des sportlichen Erfolgs! Es sollte zudem unser aller Bestreben sein, dem KFV wieder seine alte, ruhmreiche sportliche Heimat an der Hertzstraße zurückzugeben. Das sehe ich als wichtigen Baustein der weiteren positiven Entwicklung des Vereins an.

Was hat sich in den vergangenen Jahren/Monaten schon verbessert und wo liegen noch die größten Probleme?

Wir haben es erfreulicherweise geschafft, viele neue Mitglieder für den KFV zu begeistern. Auch haben wir nach Jahren ohne Logo auf der Brust mit den „Gartenfreunden Karlsruhe e.V.“ wieder einen Trikotsponsor für unseren Verein gewinnen können. Herausforderungen gibt es noch sehr viele, an die wir mit vollem Einsatz und Herzblut herangehen müssen. Dann bin ich optimistisch, dass wir es gemeinsam im Team mit einer professionellen Führung schaffen werden. Alle müssen ihren Teil dazu beisteuern, der Vorstand, die Mitglieder wie die Mannschaft.  Ich erwarte dabei von allen Mitstreitern Charakterstärke, Disziplin und Leidenschaft.

Warum sind Sie dem KFV treu geblieben?

Wenn man einen Verein liebt, dann liebt man ihn für immer. Wer einmal das Trikot des KFV getragen hat, bleibt ihm treu. Das merke ich im Übrigen auch bei vielen Gesprächen mit Persönlichkeiten in der Stadt über die Zukunft des Vereins, die einmal beim KFV gespielt haben.

Was würden Sie heute den KFV-Spielern mit auf den Weg geben?

Ich zitiere den großen Sepp Herberger: „Ihr müsst brennen“ abgerundet mit meiner persönlichen Ergänzung: „Immer sportlich fair, mit gutem Charakter und eines Deutschen Meisters würdig!“


 

Dieter Farrenkopf

 

KFV-Spielerdaten: Jugendspieler 1959 und 1960. Aufgabe aufgrund einer Verletzung.

KFV-Ämter: 1. Vorsitzender April 2000 bis April 2004.

Wie sind Sie zum KFV gekommen und in welcher Begegnung trugen Sie zum ersten Mal das KFV-Trikot?

Zum KFV kam ich durch meinen Vater, der in den 1920er Jahren beim KFV spielte. Mein 1. Spiel war in der C-Jugend 1959 bei den Sportfreunden Forchheim (4:2 gewonnen).

Welche Erlebnisse haben sich besonders in Ihren Erinnerungen verankert?

Das waren u.a. die Entscheidungsspiele des KFV mit FC Dossenheim, 1.FC Pforzheim und SV Sandhausen 1973/74 um die Meisterschaft in der 1.Amateurliga Nordbaden (als Zuschauer bei allen Spielen dabei). Die 4 Mannschaften waren punktgleich nach Saisonende (Torverhältnis spielte keine Rolle). KFV würde Meister, durfte aber nicht aufsteigen wegen systemischer Neueinteilung.

Erinnernswert das gewonnene Aufstiegsspiel auswärts gegen VFB Eppingen, das in den 90er Jahren mit Rudi Wimmer als Trainer zum Aufstieg führte.
Außerdem natürlich der dreimalige Gewinn des nordbadischen Pokals: 1961, 1962 und 1965. Bei allen genannten Spielen war ich als Zuschauer dabei.

Welche Persönlichkeit beim KFV hat Sie am meisten geprägt?

Das waren Mitglieder, die in keiner Chronik stehen, wie Leopold Finneisen, Hans Sonnenberg oder Werner Kapferer, der kein Mitglied ist.
Die hätten ihr letztes Hemd für den Verein gegeben.

Fuchs, Hirsch, Förderer, Townley, Lawrence… die Liste ist lang. Welche Persönlichkeit aus der Geschichte des KFV bewundern Sie am meisten und warum?

Ich möchte hier Spieler nennen, die ich persönlich erlebt habe aus den 50er-Jahren: Kurt Ehrmann (Spielmacher), Edgar Stutz (Mittelstürmer) und "Jaschin" Ratzel (Torwart).

Was machten Sie nach Ihrer Spielzeit beim KFV?

Für mich gibt es keine Zeit nach dem KFV: einmal KFV - immer KFV.

Was hat Sie beim KFV am meisten beeindruckt?

Dass der Slogan zutrifft: Totgesagte leben länger.

Warum ist der KFV nicht irgendein Fußballverein?

Der KFV verbindet gelebte Tradition und Bewährung in der Gegenwart.

Nach der Insolvenz im Jahre 2004 musste der KFV ohne Sportplatz und ohne breite Basis, 2007 in der C-Klasse Karlsruhe, der untersten Liga, von neu beginnen. Wie wird sich der KFV sportlich, personell und organisatorisch in der Zukunft entwickeln?

Der KFV muss in die B-Klasse aufsteigen, dann geht es erst richtig los.
Gegenwärtig ist man dabei, die notwendigen personellen und organisatorischen Strukturen aufzubauen. Der KFV ist Kult und er wird wieder seinen gebührenden Platz finden.

Was würden Sie heute den KFV-Spielern und Verantwortlichen mit auf den Weg geben?

Als Spieler reicht es zunächst von Spiel zu Spiel zu denken. Dahinter muss aber immer eine Vision stehen (Aufstieg). Das gilt entsprechend auch für alle Vorstandsmitglieder.

Der KFV muss dafür kämpfen, wieder einen eigenen Platz zu haben, der ist ja noch da. Und am wichtigsten: neben dem täglichen Klein-Klein immer an das große Ganze denken.

 


 

Prof. Dr. Günter Haas

 

Günter Haas im Profil:

KFVler seit: Fan seit 1950er Jahren, Mitglied seit 1992

Position: Juristischer Berater

Prof. Dr. Günter Haas ist Studienzentrumsleiter der DIPLOMA Hochschule , Studienzentrum Mannheim. Haas' größtes Interesse ist das Kirchen-, Sport- Verkehrsstraf- und Wirtschaftsrecht. Außerdem ist er Herausgeber einer Reihe von fachlichen Publikationen.

 

Günter Haas im Gespräch:

Wie sind Sie zum KFV gekommen?

Durch meinen Vater

Welche Erlebnisse mit dem KFV haben sich besonders in Ihren Erinnerungen verankert?

Die schönsten Erlebnisse waren die Besuche mit meinem Vater (1950 - 1970) beim KFV. Mit dem damaligen Torwart - ich glaube er hieß Ratzel - konnte ich mich oft unterhalten.

Welche Persönlichkeit beim KFV hat Sie am meisten geprägt?

„Kaddel“ Ehrmann!

Fuchs, Hirsch, Förderer, Townley, Lawrence… die Liste ist lang. Welche Persönlichkeit aus der Geschichte des KFV bewundern Sie am meisten und warum?

Kurt Ehrmann, ihn konnte ich persönlich erleben.

Was machen Sie neben dem Fußball ?

Ich veröffentliche Juristische Publikationen und gebe Unterricht in Rechtswissenschaften.

Was hat Sie beim KFV am meisten beeindruckt?

Die badische Tradition.

Warum ist der KFV nicht irgendein Fußballverein?

Seine Tradition - er ist der älteste  Fußballverein Süddeutschlands.

Nach der Insolvenz im Jahre 2004 musste der KFV ohne Sportplatz und ohne breite Basis, 2007 in der C-Klasse Karlsruhe, der untersten Liga, von neu beginnen. Wie wird sich der KFV sportlich, personell und organisatorisch in der Zukunft entwickeln?

Hoffentlich gut, denn der KFV ist ein wesentlicher Teil der Karlsruher Geschichte!

Was hat sich in den vergangenen Jahren/Monaten schon verbessert und wo liegen noch die größten Probleme?

Manchmal fehlte das Glück bei den Spielen.

Warum sind Sie dem KFV treu geblieben?

 Weil der KFV meine erste Begegnung mit dem Fußball war.  

Was würden Sie heute den KFV-Spielern mit auf den Weg geben?

 Ihr vertretet Karlsruhe und einen der ältesten Fußballvereine Deutschlands!

Schlusswort:

Auf den Spielerhemden sollte immer der Meisterstern sein;

gemäß DFB - Bestimmungen kann der KFV ihn tragen.