English French dutch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alexander Göhring

 

Moldawischer Nationalspieler, Kapitän und 2. Liga-Spieler des SV Waldhof Mannheim.

Spielzeiten beim KFV: 1994-1996

Position: Libero oder  Mittelfeld

Erfolge: 8 Zweitligaeinsätze Waldhof Mannheim, 2 DFB-Pokaleinsätze, Oberligaaufstieg mit W. Mannheim 2 , Aufstieg in die Kreisliga mit Kickers Büchig als Spielertrainer

Vereine als Spieler: ASV Durlach, FC Germania Forst, SV Waldhof Mannheim I und II, FSV Mainz 05 II, FC Nöttingen, FC Flehingen

Vereine als Trainer:  Seit Sommer 2010 Spielertrainer SV Kickers Büchig

Wie sind Sie zum KFV gekommen und in welcher Begegnung trugen Sie zum ersten Mal das KFV-Trikot?

Nachdem ich in der B-Jugend beim KSC nicht regelmäßig zum Einsatz kam, wechselte ich zum KFV , weil es in der näheren Umgebung die beste Alternative darstellte. An das erste Spiel kann ich mich nicht mehr erinnern.

Welche Erlebnisse mit dem KFV haben sich besonders in Ihren Erinnerungen verankert?

Keine Spezielle aber ich habe sehr gute Erinnerungen an die Zeit. Viele gute Spiele gegen den KSC oder Waldhof oder die veralteten Kabinen, der Hartplatz und das Stadion, was es ja leider nicht mehr gibt. Aus der Zeit sind mir mit Siggi Stühn und Anatol Sattel noch 2 super Kumpels geblieben.

Welche Persönlichkeit beim KFV hat Sie am meisten geprägt?
Mit Sicherheit Mister KFV Werner Titze. Nach seinem Tod ging es leider mit dem Verein bergab.

Warum ist der KFV nicht irgendein Fußballverein?
Natürlich die Tradition und der Meistertitel. Früher hätte ich noch das Stadion gesagt. Leider gibt es die Spielstätte nicht mehr was dem Verein mit Sicherheit ein gutes Stück Identität nahm.

Als Kapitän die Mannschaft des traditionsreichen SV Waldhof Mannheim auf den Platz führen – war das der größte Moment in Ihrer Spielerlaufbahn?
Kapitän wurde ich nach dem Zwangsabstieg in die Oberliga 2003/04. Im Jahr zuvor spielten wir noch in der 2. Bundesliga und ich kam insgesamt auf 8 Einsätze. Der größte Moment war mein erster Zweitligaeinsatz im November 2002 auf dem alten Aachener Tivoli vor über 12.000 Zuschauern. Das Spiel gewannen wir mit 2:1.

Was sind Ihre Erinnerungen als Nationalspieler von Moldawien ?
Ich bin in Moldawien geboren.  Der Trainer zur damaligen Zeit war Viktor Pasulko, mein ehemaliger Trainer beim ASV Durlach. Wir spielten in Reichenbach gegen den KSC und verloren das Spiel durch einen zweifelhaften Elfmeter kurz vor Ende mit 2:1. 

Wem drücken Sie die Daumen wenn die DFB-Elf gegen die Auswahl aus Moldawien oder Kasachstan spielt?

Natürlich der Deutschen. Ich kam im Alter von 2 Jahren nach Deutschland so dass der Bezug nach Russland bzw. Kasachstan eher gering ist.

Mit Ihrem Bruder Viktor, mit dem Sie ebenso zusammen beim KFV und dem SV Waldhof spielten, gibt es gleich zwei „Göhrings“ die es bis zur 2. Bundesliga geschafft haben, wie kam es zu der familiären Begeisterung zum Fußball?
Der Ball war halt immer im Mittelpunkt, andere Hobbys hatten wir nicht. Ein gewisses Talent war da und so wechselten wir schon früh in der Jugend zum KSC und alles nahm seinen Lauf.   

Nach der Insolvenz im Jahre 2004 musste der KFV ohne Sportplatz und ohne breite Basis, 2007 in der C-Klasse Karlsruhe, der untersten Liga, von neu beginnen.
Wie wird sich der KFV sportlich, personell und organisatorisch in der Zukunft entwickeln?

Das hängt natürlich von den handelnden Personen ab. So wie es mit dem Verein nach unten ging, kann es auch wieder bergauf gehen. Es ist natürlich schwer im Karlsruher Raum mit seinen ganzen Vereinen wieder nach oben zu kommen. Es sind Sponsoren, ehrenamtliche Helfer sowie eine gute Jugendarbeit nötig. Mit einem guten Konzept, etwas Geduld und dem nötigen Glück kann der KFV
auch wieder in höheren Ligen heimisch werden.

SV Waldhof Mannheim, FSV Mainz 05, Ex-Regionalligist FC Nöttingen oder doch ein anderer Klub – welchem Verein drücken Sie heute die Daumen?

Am meisten drücke ich dem KSC die Daumen, ich hoffe dass die Mannschaft bald wieder eine Liga höher spielt. Waldhof Mannheim verfolge ich natürlich auch, dort hatte ich meine beste fußballerische Zeit auch dieser Verein verdient eigentlich mehr als Regionalliga. Beim FC Nöttingen und Mainz 05 war ich  zu kurz um eine tiefere Bindung zum Verein zu haben, verfolge aber natürlich die Entwicklung.

Was würden Sie heute den KFV-Spielern mit auf den Weg geben?
Wer Erfolg haben will, der muss auch was dafür tun.